Tansania Aktuell





..die aktuellsten News gibt es auf FACBOOK......

AFROMAXX präsentiert sich erstmals auf der ITB
, 21.01.2011
Um "Afromaxx" kennenzulernen, kann man die Homepage www.afromaxx.de aufrufen - oder die ITB in Berlin besuchen. Vom 9. bis 13. März (für Privatbesucher am 12. und 13. März) stehen Madeleine Schröder und Alexander Jatho in der Halle 21.A/118 für alle Fragen bereit.


Starke Einnahmen durch Goldexporte in Dar es Salaam
, 29.12.2010
Aufgrund der hohen Goldpreise in 2010 sind die Einnahmen durch den Goldexport in Dar es Salaam stark gestiegen. Nach Angaben der Bank of Tanzania von 906.5 Million USD (September 2009) auf 1.5 Billion USD (September 2010) gestiegen. Der Preis im September 2009 lag bei nur 896,2 USD pro ??(troy ounce) in diesem September ist er auf 1.157,9 USD pro ?? gestiegen. Experten hoffen auf einen weiteren Wachstum der Brache in Tansania.

Tansania hat erstes Hotel der Best Western Hotel Gruppe, 29.12.2010
Mit dem Best Western Coral Beach Hotel in Dar es Salaam, verfügt die Hotelgruppe nun über das erste Hotel in Tansania und das zehnte Hotel auf dem afrikanischen Kontinent. Es ist auf der Halbinsel Msasani, zentral in Dar es Salaam, gelegen. Das Boutiquehotel verfügt insgesamt über 62 Zimmer, ein Restaurant mit Blick auf den indischen Ozean, eine Bar mit Lounge und einen Fitnessraum.

Schneefälle in Europa beeinträchtigen Blumenexporte aus Tansania, 25.12.2010
Durch die zahlreiche Schließung von mehreren europäischen Flughäfen, auf Grund von Schneefällen, sind die Blumentransporte aus Tansania stark beeinflusst. Durch Konservierung der gelagerten Blumen können die Exporte einige Tage verzögert werden, doch bereits nach 2 Tagen sind erste Qualitätsverluste zu erkennen. Der Blumenhandel in Tansania beschäftigt ca. 50.000 Mitarbeiter und liefern dem Land ca. 130 Millionen USD an Einnahmen.

Mangoernte in Tansania durch Seuche bedroht, 24.12.2010
Jährlich werden ca. 300.000t Mangos in Tansania produziert und exportiert. Eine aktuelle Seuche (‚Sooty Mold Disease') bedroht die Einnahmen für dieses Jahr. Die Krankheit schmälert die Ernte, in dem sie das Wachstum schwächt und die Blätter des Baumes befällt. Die lokalen Bauern fordern die Regierung um Unterstützung, so dass die Farmer geschult werden können und effektive Insektizide zur Bekämpfung bereitgestellt werden.

Qatar Airways baut Ostafrika-verbindungen aus, 21.12.2010
Ab Januar 2011 soll die Anzahl der Flüge in die Städte Nairobi (Kenia) und Dar es Salaam (Tansania) erhöht werden. Nairobi soll nun zweimal täglich ab Doha angeflogen werden und Dar es Salaam wird ab 2. Januar 2011 mit 4 weiteren Flügen pro Woche bedient. Ab 14. Februar 2011 wird die Anzahl noch einmal erhöht und insgesamt 12 Flüge pro Woche werden durch Qatar Airways in Tansania landen.

Verkauf von Sendemasten durch Millicom International, 6.12.10
Das Mobilfunkunternehmen Millicom International wird Teile des Tochterunternehmens Millicom Tanzania Ldt. verkaufen und erhält im Gegenzug einen Minderheitsanteil des Unternehmens ‚Helios Towers Tanzania' sowie ca. 80 Millionen USD. Insgesamt sollen an die 1.020 Sendemasten verkauft werden. Das Ziel von Millicom ist, die operativen Kosten zu senken und die Kapitalsituation zu verbessern. Genaue Zahlen und Berichte sollen mit der Unterzeichnung des Vertrages im zweiten Quartal 2011 kommen.

Ausbau des Goldabbaus in Tansania; 2.12.2010
‚African Barrick Gold' hat neues Goldvorkommen in Tansania entdeckt und wird seine Aktivitäten nun ausbauen. Bisher verfügt das Unternehmen über 3 Abbaustellen im Nordwesten von Tansania, wo das Edelmetall im Tagebau abgetragen wird. Eine zusätzliche Untergrundmine soll nun hinzukommen. Durch dieses zusätzliche Vorkommen erhofft sich African Barrick Gold eine Steigerung der Produktion um mindestens 370.000 Unzen Gold. Wann der Abbau beginnen wird, ist noch nicht bekannt.

Stromausfälle gehören zum Alltag, 28.11.10
Seit einer Woche leidet Tansania unter regelmäßigen Stromausfällen. Besonders Dar es Salaam, der Norden und die Mitte des Landes sind davon betroffen. Laut der Energiebehörde TANESCO fehlt es an Wasser im Wasserkraftwerk bei Pangani und eine Turbine in Ubungo ist defekt. Die Stromausfälle sollen noch eine weitere Woche anhalten.

Mord an Dorfmitbewohner als Lynchjustiz, 27.11.10
In Kokirie, einem kleinen Dorf bei Moshi, wurde vor 10 Tage ein Familienvater von seinen Nachbarn getötet. Dies geschah, nachdem bekannt wurde, dass dieser zuvor seine 69-jährige Frau und seine beiden Kinder (12 und 8 Jahre) gewalttätig ermordet hatte. Die Gründe dafür sind noch unbekannt.

Neuer Tourismus-Minister für Tansania, 24.11.10
Tansania ist eine wachsende Tourismusregion und hat nun mit Mr. Ezekiel Maige einen neuen Minister für Tourismus. Aufgabe DES neuen Ministers wird es sein, sich den Herausforderungen der wachsenden Tourismusindustrie zu stellen und eine Marketingkampagne zu erstellen, um noch mehr Urlauber zu gewinnen. Er wird verantwortlich für die Erhaltung und Kontrolle der 15 Nationalparks und der 31 Naturschutzgebiete sein, die jährlich Millionen von Touristen anziehen.

UNESCO ist gegen den Bau des Serengeti-Highways, 22.11.10
Die Direktorin der UNESCO, Irina Bokowa, hat sich gegen das Serengeti-Highway-Projekt ausgesprochen. Auch Sie sieht viele Gründe die dagegen sprechen und vermutet durch den Bau starke Auswirkungen auf das einmalige Ökosystem in Afrika, welches als Weltnaturerbe gilt.

Solar-Technologie in Ostafrika gefragt, 17.11.10
Laut der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) bildet Ostafrika einen der größten Zukunftsmärkte für Solar-Technologien. Durch die wachsende Bevölkerung und die steigende Wirtschaft, steigt auch der Strombedarf. Jedoch lässt die Energieversorgung zu wünschen übrig und ist mehr als ausbaufähig. Marktanalysen haben ergeben, dass Bedarf an innovativen und alternativen Möglichkeiten zur Strombesorgung steigt. GTZ-Projektentwicklungsprogramme nehmen sich nun dieser Aufgabe an.

Serengeti' - neues Kino-Naturerlebnis, 5.10.2010
Für die Fans von ‚Unsere Erde' oder ‚Unsere Ozeane' wird im Februar 2011 eine neue Naturdokumetation in die Kinos kommen. Reinhard Radke, der berühmte Tierfilmer und Zoologe hat das Leben der Tiere in der Serengeti begleitet und nimmt den Zuschauer auf eine einzigartige Reise durch die Flora und Fauna Ostafrikas. Die Hölle und das Paradies im einmaligen Ökosystem der Serengeti.

Steinschlag tötet Mann am Kilimanjaro, 30.09.2010
Anfang September starb ein 70-jähriger Deutscher durch einen Steinschlag am Kilimanjaro. Nach dem er den Gipfel erreicht hatte wurde er beim Abstieg von einem Stein getroffen und war direkt tot. Der Stein wurde vermutlich durch andere Bergsteiger weiter oben am Berg losgetreten.

Amerikaner und Däne sterben bei Absturz eines Heißluftballons
, 30.09.2010

In der vergangenen Woche ist ein Heißluftballon über der Serengeti abgestürzt. Zwei Menschen haben dabei ihr Leben verloren, acht weitere sind schwer verletzt. An Bord waren zwei lizenzierte Piloten mit Erste-Hilfe-Ausbildung und neuer Erste-Hilfe-Ausstattung. Die genauen Umstände sind noch unklar, man nimmt jedoch an, dass starke Winde eine Rolle gespielt haben. Das Unternehmen beteuert, dass dies der erste schicksalsschwere Unfall seit 20 Jahren sei.

Löwen durch Trophäenjäger in Tansania bedroht, 28.9.2010
Bisher gehört der Löwenbestand in Tansania noch zu den größten in Afrika. Doch durch die Trophäenjagd wird die Anzahl der Löwen immer geringer. Im Jahre 1980 wurden noch mehr als 75.000 Löwen gezählt. Nach neuen Angaben sind es nur noch um die 23.000 Tiere. Beliebteste Trophäen sind die männlichen Exemplare, welche gleichzeitig für den Erhalt der Art zuständig sind. Aktuell sind von der tansanischen Regierung 500 Löwen pro Jahr zur Jagd freigegeben. Dies ist, laut Pro Wildlife, zu hoch im Vergleich zum Bestand der Löwen in Tansania. Neben den zu hohen Abschlussquoten sind die mangelnden Kontrollen als eine Gefahr zu betrachten.

Schnee am Kilimanjaro nur mit Bäumen, 28.9.2010
In 10 - 20 Jahren sollen die Gletscher am Dach von Afrika bereits verschwunden sein. Forscher haben nun erkannt, dass neben dem Klimawandel auch die Abholzung der Regenwälder Ursache dafür sind. Durch die fehlende Luftfeuchtigkeit, die von den Bäumen produziert wird, entstehen weniger Wolken und es kommt zu weniger Niederschlägen. Durch Schnee- und Regenfälle werden die Gletscher am Kilimanjaro erhalten.

Schiff ‚Graf Götzen' soll durch Verein nach Deutschland geholt werden, 17.09.2010

Das geschichtsträchtige Schiff, welches vor 100 Jahren in Deutschland erbaut wurde und nach Tansania gebracht wurde, soll nun zurück in die Heimat kehren. Am 18. September 2010 soll ein Förderverein gegründet werden, der die Spendsammlung für die Rückführung unterstützen soll. Es stehen bereits 2 Mio Euro zur Verfügung, doch es fehlen weitere 1,5 Mio Euro. Geplant ist, dass die ‚Graf Götzen' zum 100jährigen Jubiläum in 2013 in Deutschland anlegt.

In Hongkong wurden tansaniasche Stoßzähne beschlagnahmt, 10.9.2010
384 Stoßzähne aus Tansania, im Wert von ca. 1,1 Mio Euro wurden in Hongkong von den Zollbehörden unter Beschlag genommen. Die Ware wurde als getrocknete Anchovis ausgezeichnet und kam über Malaysia nach Hongkong. Zwei Mittler wurden bereits festgenommen, Ihnen droht eine Strafe bis zu 7 Jahren.

Jüngster Deutscher (10 Jahre) hat den Kilimandscharo bestiegen, 9.9.2010
Mit täglich 3-4 Stunden wurde das Dach Afrikas, in nur 5 Tagen über die Umbwe Route bewältigt. Noch eine Woche zuvor wurde der Großglockner zur Höhenanpassung bestiegen. Schon mit 8 Jahren hat sich Jonas für das Bergsteigern und Klettern bestiegen und hat unter anderem bereits den Teide (3718m) auf den Kanaren bezwungen. Der Elbrus (5642m) in Russland ist das Ziel für das kommende Jahr.


Neuer Wirkstoff gegen Malaria entdeckt, 6. September 2010
Nach ersten erfolgreichen Tierversuchen mit dem Wirkstoff, wird nun weiterhin in die Forschung investiert. Bereits seid Jahrtausenden wird der Pflanzenwirkstoff ‚Artemisinin, der im einjährigen Beifuss vorkommt, erfolgreich im Kampf gegen tropische Krankheiten eingesetzt. Kombiniert man diesen mit einem anderen chemischen Wirkstoff, ist sogar der Einsatz gegen Malaria möglich. Jedoch haben sich mit der Zeit resistente Erreger entwickelt. Nun haben Forscher einen neuen chemischen Wirkstoff entwickelt, der in Kombination mit Artemisinin, auch gegen resistente Erreger wirksam ist. Durch mehrfache Tierversuche konnten bereits erste Erfolge erzielt werden. Jedoch wird es noch eine Weile dauern, bis der Wirkstoff am Menschen zum Einsatz kommt. Man rechnet bis mit bis zu 8 weiteren Forschungsjahren.

Football gibt es nun auch in Tansania, 1. September 2010
Im Mai 2011 wird Moshi die Herberge für ein mexikanisches Footballteam sein, welches gegen die ‚Bulldogs' der Drake University aus den USA antreten werden. Dies ist somit das erste offizielle Footballspiel in Tansania. Das Spiel soll am 21. Mai 2011 am Fuße des Kilimanjaros stattfinden und wird durch die Organisation ‚Global Football' unterstützt.


Ausschreitungen in Mosambik
, 2. 09.2010
Aufgrund geplanter Erhöhung der Brot- und Strompreise ist es zu Unruhen in der Hauptstadt Maputo gekommen. Bisher sind dabei bis zu 10 Menschen ums Leben gekommen sind. Grund für die Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitsbeauftragten sind die Regierungspläne, den Strompreis um mehr als 13% und den Brotpreis um 25% anzuheben. Ein Ende der Unruhen ist noch nicht zu sehen.

Vorbereitungen auf die Wahlen, 1.09.2010
Am 31. Oktober 2010 finden die Präsidentschaftswahlen in Tansania statt. Der Wahlkampf der Regierungspartei CCM und der Oppositionsparteien Chadema und CUF hat bereits begonnen. Meinungsumfragen, wie man sie in Europa kennt, sind in Tansania nicht zu bezahlen. Jedoch geht man erneut davon aus, dass die CCM mit Kikwete die Wahlen für sich entscheiden wird.

Tourismuszahlen sollen steigen, 26.08.2010
Der Manager des Tourist Board von Tanzania(TTB) hat bekannt gegeben, das 2011 die Zahl der Urlauber auf eine Million steigen soll. In 2009 war ein Rückgang zu vermerken, der auf die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, zurückzuführen ist. Bereits für 2010 sollen bis zu 800.000 Touristen das Land Tansania besuchen. Zum aktuellen Zeitpunkt ist der Tourismus mit über 200.000 Beschäftigten einer der größten Wirtschaftsträger.

Bald größter Nationalpark Afrikas in Tansania
, 16.8.2010
Die Regierung Tansanias hat 4 Mio. USD investiert, um den Ruaha Nationalpark im Süden zu vergrößern. Er wird mit dem Usangu Game Reserve verbunden und wird somit über 15.000 km² groß. Großteil der Summe wurde verwendet, um die dort lebenden Menschen in andere Regionen umzusiedeln, so dass der Weg für den größten Nationalpark Afrikas frei wird. Grundstein für dieses Projekt wurde bereits 2008 gelegt, mit dem Ziel das Ihefu Feuchtgebiet und den großen Ruaha Fluss zu schützen. Der Ruaha Nationalpark ist mit über 10.000 Elefanten der Nationalpark Ostafrikas mit der größten Population.

Serengeti-Highway weiterhin in Planung, 16.8.2010
Laut einer Rede von Präsidenten Kikwete wird das Project des Highways durch die Serengeti weiterhin durchgeführt. Trotz mehrerer Versuche durch internationale Naturschützer ist kein Ende in Sicht. Kikwete verkündigt, dass dieser Highway einer der meistgenutzten Straßen sein wird und die Menschen von diesem Bau profitieren werden. Er will es dennoch nicht zulassen, dass das Ökosystem in der Serengeti beeinträchtigt wird. Wie dies möglich ist soll in Untersuchungen im kommenden Jahr festgestellt werden. Beginn des Baus soll 2012 sein.

Tansania ist eine der besten Safari-Destinationen in Afrika,
4. August 2010
Die Statistiken sprechen für sich selbst. Mit der einzigartigen Serengeti und dem unbeschreiblich großen Selous Game Reserve bietet Tansania 20% der gesamten Säugetierpopulation in Afrika. Nicht nur Safaris sind hier zu erleben. Weiterhin gibt es den Mount Meru und das Dach Afrikas, der Mount Kilimanjaro. Nicht zu vergessen die Gewürzinsel Sansibar, die Seen Lake Victoria, Tanganyika und Nyasa. Auch der Mahale Mountain Nationalpark zählt als beste Möglichkeit Schimpansen in der freien Laufbahn zu erleben.

Drogenkonsum erhöht Anzahl der HIV-Infizierten, 22. Juli 2010
Eine neue Methode, um den ultimativen Rausch zu erleben, lässt die Zahlen der HIV-Infizierten steigen. Sie nennt sich ‚Flashblood'. Dabei injiziert man sich das frische Blut von andern Drogenabhängigen, um durch die enthaltenen Heroinspuren einen Rausch zu erleben oder die Entzugserscheinungen zu mildern. Diese aus der Not entstandene Methode wurde erstmals in Dar es Salaam entdeckt und nun auch auf Sansibar und in Mombasa. Doch man vermutet, die Ausbreitung in Ostafrika ist schon viel weiter vorgeschritten. Die Thematik des Drogenkonsums wird immer wichtiger. 42% der Drogensüchtigen in Tansania sollen bereits mit dem HI-Virus infiziert sein.

Burundi ist meist korruptes Land Ostafrikas, 22. Juli 2010
Die Gründung des Einheitsmarktes in Ostafrika wird durch die Korruption gehindert werden, sagen Experten. In früheren Statistiken galt Kenia als korruptestes Land Ostafrikas, jedoch wurden Burundi und Ruanda in die Auswertungen nicht mit einbezogen. Nach neuen Erkenntnissen ist nun Burundi das Land mit der höchsten Korruption. Eine Umfrage fand heraus, dass 36,7 % der Menschen in Burundi schon einmal bestochen wurden. Uganda und Kenia liegen ebenfalls über 30%, wobei Tansania aktuell ‚nur' bei 28,6% liegt.

Drohung an somalische Islamisten nach Anschlag in Uganda,
16. Juli 2010
Bei zwei blutigen Bombenanschlägen, am 11. Juli 2010 in Kampala auf Fußballfans, kamen insgesamt 76 Menschen ums Leben. Nun droht Ugandas Präsident Yoweri Museveni den somalischen Islamisten mit Krieg. Bis zu 20.000 Soldaten sollen nach Somalia geschickt werden, um die Schabaab-Milizen in Mongadischu zu überwältigen. Im Moment stellt Uganda 4.000 der 5.000 Soldaten der Afrikanischen Union, um die Übergangsregierung in Somalia zu unterstützen.

82-Jähriger bezwingt Kilimanjaro in 8 Tagen, 5. Juli 2010
George Solt, ein 82-jähriger UK-Mitbürger, bezwingt am Morgen des 14. Juli 2010 den 5895m hohen Kilimanjaro. Er hat dies in Gedenken an seine Frau getan, die im Jahr zuvor verstorben ist und begeisterte Bergsteigerin war. Mit ihm waren Familienmitglieder, wie drei seiner Enkel. George Solt ist somit der älteste Mensch, der je das Dach Afrikas bestiegen hat.

Visafreiheit zwischen Türkei und Tansania tritt in Kraft, 05.Juli 2010
Am 02.07.2010 ist die Visafreiheit zwischen Tansania und Türkei in Kraft getreten. Die Vereinbarung zur engeren Zusammenarbeit wurde im Februar zwischen dem türkischen Präsidenten Abdullah Gul und dem tansanischen Staatspräsidenten Jakaya Kikwete in Ankara unterzeichnet. Zudem ist ein ‚Memorandum of Understanding' unterzeichnet worden, welches systematische politische Konsultationen zwischen den Ländern vorsieht. Durch die direkte Flugverbindung seit Juni 2010 zwischen Istanbul und Dar es Salam ist es nun sehr viel einfacher für türkische Staatsbürger nach Tansania einzureisen.

Gründung des Gemeinsamen Marktes Ostafrikas gestartet, 01.Juli.2010
Der Beginn der Kooperation Kenias, Tansania, Uganda, Burundi und Ruanda zum Aufbau eines gemeinsamen Marktes hat begonnen. Primäres Ziel ist der Austausch von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitskräften nach dem Vorbild der europäischen Union zwischen den fünf Ländern. Zudem wird ab 2012 eine gemeinsame Währungsunion angestrebt - die Realisierung wird jedoch nach Expertenmeinungen erst 2016 möglich sein. Die Abschaffung einer Arbeitserlaubnis für ausländische Arbeitskräfte aus der Ostafrikanischen Kooperation (EAC) in Ruanda und Kenia ist eine von wenigen Maßnahmen, welche das Projekt vorantreiben. Am 31.August 2011 soll erstmalig eine Zwischenbilanz gezogen werden.


Weltweite Spenden ermöglichen neue Pharmazieanlage in Arusha,
21. Juni 2010
Der Bau einer neuen Pharmazieanlage in Arusha soll ab Juli 2011 die Herstellung von hundert Millionen Tabletten gegen HIV/Aids ermöglichen. Die Finanzierung des Projektes läuft über die europäische Union, durch einen lokalen Partner und das deutsche Medikamenten Hilfswerk "action medeor". Trotz Spendenrückgang 2009, aufgrund der Wirtschaftskrise, beliefen sich die Geldspenden für das größte deutsche Hilfswerk immerhin auf 3,76 Millionen. Die Sachspenden der pharmazeutischen Industrie auf 2,2 Millionen Euro.

Dar es Salaam und Hamburg sind Partnerstädte, 16. Juni 2010
Bereits seit 2006 ersucht die CDU die Beziehungen zu afrikanischen Großstädten aufzubauen und in 2007 wurde ein erstes Memorandum unterzeichnet, welches den gesellschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen Hamburg und Dar es Salaam fördern soll. Am 1. Juli 2010 soll die Unterzeichnung des Städtepartnerschaftsabkommen stattfinden. Die beiden Städte verbinden viele Gemeinsamkeiten. Sie sind beide Zentren für Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft und sind bedeutende Hafen -und Handelsstandpunkte.


Turkish Airlines bietet ab Juni Flüge nach Tansania, 12. Juni 2010
Mit einem Zwischenstopp in Istanbul wird das Mitglied der Star Alliance ab sofort von neun deutschen Städten (Düsseldorf, Frankfurt, Berlin, Stuttgart, München, Köln, Nürnberg, Hamburg und Hannover) Dar es Salaam anfliegen. Durch kurze Flugzeiten und gute Preise werden neue Alternativen geboten, um von Deutschland nach Tansania zu reisen. Auch Oman Air bietet günstige Verbindungen ab Frankfurt, über Muscat nach Dar es Salaam.

Neuer Highway soll Serengeti teilen, 10. Juni 2010
Die tansanische Regierung hat die Zustimmung zum Bau eines Highways durch die Serengeti gegeben. Neben der Beeinträchtigung des Lebens der Tiere durch den Verkehr wird dies die Migration on Tausenden von Gnus blockieren, die dem Regen folgend in die Massai Mara weiterziehen. Neben den großen Tierherden werden auch die großen Wildkatzen der Serengeti in Ihrem Leben beeinträchtigt. Hintergrund für dieses Vorhaben liegt darin, mehr Tourismus in das Land zu bringen. Dies würde jedoch nur für eine kurze Zeit der Fall sein, da durch diesen Highway ein Großteil der Serengeti-Tierwelt innerhalb kürzester Zeit ausgelöscht wird. Nun startet weltweit eine Kampagne, um diese Baupläne zu stoppen. Im Internet werden Unterschriften gesammelt, die an die tansanische Regierung weitergeleitet werden soll. Hier der Link:
http://www.change.org/petitions/view/stop_the_serengeti_highway

Keine Chance für Tansania bei Testspiel gegen Brasilien, 7. Juni 2010
Am 7. Juni 2010 fand in Dar es Salaam vor nur rund 15.000 Zuschauern das letzte Testspiel vor der WM für die Brasilianer an. Brasilien gewann klar mit 5:1 durch die Torschützen Robinho (10., 33.), Ramires (53., 92.) unf Kaká (75.). Für die Gastgeber erzielte Jabir Aziz in der 86. Minute ein Tor. Die Stimmung im Stadion lies sich durch die geringe Besucherzahl jedoch nicht beeinträchtigen.

Starke Regenfälle hinterließen etliche Obdachlose, 22. April 2010
Heute wurde bestätigt, dass ca. 43 Familien, in der Mara Region, aufgrund von starken Regenfällen und Winden ihr zu Hause verloren haben. Die Hütten wurden teilweise komplett weggespült und die Menschen mussten Zuflucht bei Nachbarn gesucht. Weiterhin verloren die Familien neben dem Wohnsitz, teilweise ihren gesamten Viehbestand und somit ihre Grundexistenz.

Ökonomischer Wachstum, 21. April 2010
Die tansanische Wirtschaft ist im 3. Quartal 2009, im Vergleich zum Vorjahr, um insgesamt 7,1% gestiegen. Die Agrarindustrie, der größte Sektor der Wirtschaft, hatte insgesamt einen Wachstum von 2,7%, verglichen mit 2,5% im 2. Quartal und 0,3% in den ersten drei Monaten des Jahres 2009. Das nationale Statistikamt gab bekannt, dass die Gesamternte gestiegen ist - 12% mehr Mais, 17% mehr Reis, Hirse 22% mehr und Maniok ganze 32% mehr Ernte. Neben der Agrarindustrie ist der Bergbau ein wichtiger Grund für das Wachstum der Industrie. Die Goldproduktion stieg im 3. Quartal um 6.1% und somit zählt Tansania als drittgrößter Goldproduzenten Afrikas.

Auswirkungen der Vulkanasche, 19. April 2010
Der in Island ausgebrochene Vulkan hat auch für die Wirtschaft in Tansania Auswirkungen. Wie der Chef der Swiss Port Tanzania Ltd. bekannt gegeben hat, leidet das Unternehmen bisher an einem Verlust von ca. 30.000 US Dollar auf Grund von stornierten Flügen im Cargo- sowie im Passagierbereich. Besonders die Blumenindustrie in Tansania hat mit starken Verlusten zu rechnen, da Pflanzen nach der Ernte nicht länger als 3 Tage brauchen dürfen, um den Endkunden zu erreichen und somit ein vergängliches Produkt ist.

16 Menschen sterben bei Zusammensturz einer Miene, 13.April 2010
Bei dem Zusammensturz einer Goldmiene im Geita Bezirk, Mwanza Region, sterben 16 Menschen und 20 weitere werden schwer verletzt. Insgesamt haben sich 60 Menschen in der Miene befunden, als einer der großen Schächte zusammenbrach. Nach anfangs nur 4 Leichen, wurden mittlerweile alles 16 Leichen geborgen und größtenteils identifiziert.

Guido Westerwelle und Dirk Niebel zu Besuch in Tansania, 8.April 2010
Im April sind Westerwelle und Niebel auf einer Afrika Reise unterwegs, um die Beziehungen zu Afrika neu aufleben zu lassen. Gespräche mit dem tansanischen Staatspräsidenten Jakaya Kikwete, dem Finanzminister Mustafa Mkulo und dem Außenminister Bernard Membe fanden vom 7. bis 8. April 2010 in Dar es Salaam statt. Im Mittelpunkt standen neben den politischen Entwicklungen auch die Bekämpfung der Piraterie und die Verbesserung des Gesundheitswesens. Tansania möchte sich in Zukunft dabei beteiligen und sichert die Unterstützung bei der Ausbildung der somalischen Polizei zu. Weiterhin wurden 8,5 Mio. Euro aus Deutschland für die Gesundheitsaufklärung zur Verfügung gestellt. Die Reise führte die Beiden weiter nach Südafrika und Djibouti.

Gefälschte Medikamente schwächen das Gesundheitswesen,
30. März 2010
30 Prozent der Medikamente, die in Afrika verkauft werden sind gefälscht. Die WHO (World Health Organisation) sagt, dass mindestens 200.000 Leben jährlich gerettet werden könnten, wenn es keine Placebos geben würde. Es wurde bekannt gegeben, dass in den letzten 2 Jahrzehnten der Handel von gefälschter Ware, unter anderem auch Medizin, weltweit um 10.000% gestiegen ist. Man nimmt an, dass der Verkauf von gefälschten Medikamenten in 2010 die 75 Billionen Dollar erreichen wird, dies sind ca. 90% mehr im Vergleich zu 2005.

Tuberkulose an Platz 3 der Todesursachen in Tansania, 30. März 2010
Das Gesundheits- und Sozialministerium Tansanias hat bekannt gegeben, dass die Zahl der Toten durch TBC im letzten Jahr extrem gestiegen ist, um ca. 400% von ca. 12.000 (2007) auf ca. 63.000 (2008). Somit ist nach Malaria und Aids Tuberkulose die dritthäufigste Todesursache des Landes. Besonders Aids-Patienten sind mit TBC infiziert, ca. 50%.

37 Raubverdächtige bei Razzia in Dar es Salaam verhaftet
,
29. März 2010
Bei einer zweiwöchigen Operation in unterschiedlichen Teilen der Stadt, hat die Polizei in Dar es Salaam insgesamt 37 Verdächtigte verhaftet. Weiterhin wurden 6 gestohlene Autos ausfindig gemacht. Sie wurden in Arusha und Mwanza wieder entdeckt. Die Verdächtigen, welche im Alter von 18 bis 42 sind, führten mehrere Schusswaffen, Gold- und Silberschmuck, sowie 700.000 TSH in bar mit sich. Die Polizei Tansanias fordert nun die Besitzer größerer Geschäfte auf, Kameras zu installieren. Dies würde die Arbeit erleichtern, da die Diebe somit besser erkannt werden können.

Unser Team feiert die erfolgreiche Season, 27. März 2010
Anlässlich des erfolgreichen Abschlusses der Saison, haben wir am Samstag zu einer Feier im Basislager eingeladen, um allen zu danken, die im Afromaxx Team mitgewirkt haben. Ein paar Bilder gibt es hier..

Schwerer Unfall in der Nähe von Dar es Salaam, 27. März 2010
Auf der Morogoro Road, nur 25 km von Dar es Salaam entfernt gab es in der vergangenen Woche einen schrecklichen Unfall, bei dem ca. 10 Insassen eines Minibusses zu Tode kamen. Dieser Straßenabschnitt gilt als Todesstrecke und in der Zeit von 2005 bis 2007 starben hier insgesamt 181 Menschen. Die Unfallursache war ein Überholmanöver eines Öltransporters der trotz Gegenverkehr ein anderes Fahrzeug überholte und somit frontal mit dem Pendlerbus zusammenstieß. Augenzeugen berichten, wie der Kleinbus von dem Transporter ca. 10 Meter in den Graben geschoben und zerdrückt wurde. Erst fünf Stunden später konnte der Kleinbus und der Transporter durch einen Kran geborgen werden. Der Fahrer des Unglücksfahrzeugs ist geflüchtet.

Gesetz für Gurtpflicht in Pendlerbusen soll kommen, 27. März 2010
Fahrgäste der Pendlerbusse in Städten werden gefordert den Gurt zu nutzen. Das Polizeioberhaupt hat bereits einzelne Verkehrsunternehmen dazu aufgefordert, die Gurte in den Bussen zu installieren und zu reparieren. Bereits Ende nächsten Monats soll das Gesetz in Kraft treten. Weiterhin sagt er, dass ungeachtet der Überfüllung der Busse, jeder sitzende Fahrgast die Möglichkeit haben soll, den Gurt zu nutzen. Weiterhin wird von dem tansanischen Büro der Standards verlangt, dass in großen Bussen, nicht mehr als 8 Fahrgäste stehen dürfen. Es soll in Zukunft bereits in Schulen auf die Wichtigkeit der Gurte hingewiesen werden, so dass die heranwachsende Bevölkerung sich bereits der Gefahr bewusst ist, die im Straßenverkehr herrscht.


Elfenbeinverkauf in Tansania weiterhin verboten, 23. März 2010
Auf der Konferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens in Katar wurde der Antrag Tansanias, den eingeschränkten Handel von Elfenbeinprodukten zu lockern, abgelehnt. Die Bitte, ca. 90.000 kg Elfenbein aus alten Beständen des Landes nach Asien zu verkaufen, wurde ebenfalls abgewiesen.
Mehr dazu unter folgendem Link.

Nordtansania erneut von Massaker erschüttert, 5. März 2010
In der Mara Region, Tarime Distrikt, wurden vergangene Woche 5 Menschen getötet und 7 Menschen schwer verletzt. Auf einer Hochzeitsfeier stürmten mehrere Bewaffnete mit Macheten die Feierlichkeiten und überfielen die Hochzeitsgesellschaft. Bereits vor einiger Zeit hat die bestialische Ermordung von 17 Menschen, größtenteils Kinder, die Region erschüttert. Auseinandersetzungen zwischen Clans aufgrund von Land und Vieh enden mehr und mehr blutig.

Unglückslandung bei Air Tanzania, 2. März 2010
Durch geplatzte Reifen ist eine Boing 737-200 beim Start am Mwanza Airport von der Startbahn abgekommen. Die Maschine wurde stark beschädigt. Glücklicherweise ist die Bruchlandung ohne Tote ausgegangen, Passagiere und Personal sind nur leicht oder gar nicht verletzt. Vorwürfe gegen die Wartung der Flugzeuge wurden laut, denn bereits vor einiger Zeit wurde der Airline, aufgrund von fehlender Wartung, die Betriebserlaubnis entzogen. Ziel der tansanischen Regierung ist es, die Fluggesellschaft zu verkaufen.

Blutrache in Mararegion, 17. Februar 2010
In der Nacht von Montag auf den Dienstag wurde in Musoma mehrere Häuser aufgebrochen und drei untereinander verwandte Familie überfallen. 17 Personen, überwiegend Kleinkinder und sogar Babys, wurden dabei mit Macheten und Messern regelrecht abgeschlachtet, einigen Opfern der Kopf abgetrennt. Die Bevölkerung zeigte sich schokiert und sprechen von einem grauenhaften Anblick. Nach den Tätern wird derzeit noch gefahndet. Das Massaker ist Ausdruck einer erschreckend zunehmenden Gewaltbereitschaft in der tansanischen Gesellschaft. Abgesehen von den weltweit verurteilten Albino-Morden nimmt auch die Zahl der Massenmorde deutlich zu. Erst Mitte Januar wurden z.B. im Ukerewe und im Bunda-Distrikt ebenfalls bei Massakern insgesamt 16 Personen ermordet und 18 zum Teil schwer verletzt.

Neue Forschergruppe am Kilimanjaro, 16. Februar 2010
In einer neuen Forschergruppe "Kilimanjaro Ecosystems Under Global Change" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sollen Arbeitsgruppen verschiedener deutscher Hochschulen und aus dem schweizerischen Bern am Beispiel des Kilimandscharo grundlegende Fragen zu den Auswirkungen von Klimawandel und Landnutzungsänderungen auf Biodiversität und Ökosystemfunktionen untersuchen.

Der Streit um das weiße Gold, 15.02.2010
1989 trat ein absolutes Handelsverbot für Elfenbein in Kraft und beendete weitgehend die jahrzehntelangen Massaker an Afrikas Elefanten. Doch seit 1997 wurde dieses Verbot immer wieder gelockert. Zuletzt durften Südafrika, Namibia, Botsuana und Simbabwe mit Zustimmung der EU 2008 ihre staatlichen Elfenbeinlagerbestände nach China und Japan verkaufen. Elfenbeinschmuggel und Wilderei sind seither deutlich angestiegen. Derzeit fallen über 30.000 Afrikanische Elefanten jährlich der Wilderei zum Opfer. Trotzdem wollen nun auch Tansania und Sambia den internationalen Schutz ihrer Elefantenbestände lockern und in das Geschäft mit dem weißen Gold einsteigen. „Gerade in diesen beiden Ländern sind Elefantenwilderei und Elfenbeinschmuggel völlig außer Kontrolle“, warnt Freyer. Einige EU-Staaten planen zwar den beantragten Verkauf von 111 Tonnen Elfenbein abzulehnen, gleichzeitig wollen sie aber die Elefantenbestände Tansanias und Sambias von Anhang I in Anhang II des WA herunterstufen. „Diese unverantwortliche Salami-Taktik zielt einzig und allein darauf ab, in Zukunft den Elfenbeinverkauf zu ermöglichen. Die EU muss dem blutigen Elfenbeinhandel endlich eine klare Absage erteilen“, so Freyer. „Auf der letzten Artenschutzkonferenz wurde mühsam ein Kompromiss errungen, der den Elfenbeinstreit zumindest für neun Jahre beenden sollte. Nun entfachen Tansania und Sambia erneut die Diskussion.“ Auch innerhalb Afrikas stößt der Vorstoß zur Lockerung des Elefantenschutzes auf Kritik: Als Antwort auf die Herabstufungsanträge haben sieben afrikanische Länder eine 20jährige Verkaufspause für Elfenbein beantragt. Sie werden unterstützt von der Mehrheit der afrikanischen Staaten, die den Elfenbeinhandel vehement ablehnen, weil sie um ihre Elefantenbestände fürchten.

Korruption steigt weiter an, 13. Februar 2010
In den Jahren 1996 - 2005 konnten insgesamt 48 Millionen Euro durch Gerichtsverfahren gegen die Korruption zurückerlangt werden. Dies gab der Premierminister Mizengo Pinda bekannt. Insgesamt gab es in diesem Zeitraum ca. 370 kleinere und 18 große Korruptionsverfahren. Laut Statistiken ist die Zahl der Korruptionsfälle weiter angestiegen. Es wurden 49% mehr Fälle registriert, als vor 11 Jahren. Anfang des Jahres wurde im Bagamoyo Distrikt ein großer Fall bekannt, wo anschließend 5 Führungskräfte ihres Amtes enthoben wurden. Dies sind Erfolge, die dem Antikoruotionsbüro PCCB zuzuschreiben. Weitere Zweigstellen sollen in Kürze in Mpanda, Lindi und Manyara eröffnet werden.

32 % der Sisal-Produktion sind zurückgegangen, 12. Februar 2010
Gegenüber dem Vorjahr wurde laut dem Tanzania Sisal Board im Jahr 2009 mit 6,7 Millionen USD ein Rückgang der Sisal-Erlöse um 32% erkannt. Grund hierfür soll die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise mit ihren Auswirkungen sein. Nach Brasilien und China ist Tansania der drittgrößte Sisalproduzent weltweit. Sisal wird hauptsächlich zur Herstellung von Taschen, Seilen und Schnüren verwendet und ca. 200.000 Menschen verdienen damit ihr Geld.

Zebras und Antilopen als Futter für Löwen, 11. Februar 2010
Im Amboseli Nationalpark sollen tausende von Zebras und Gnu-Antilopen den Wildtieren, wie Löwen, zum Fraß vorgeworfen werden. Da Löwen und Hyänen in der vergangenen Zeit das Vieh der dort lebenden Massai angegriffen haben, werden die Zebraherden zusammengetrieben und mit Lastwagen an die Grenze nach Tansania, nach Amboseli gebracht. Somit soll das Ökosystem im Nationalpark gewahrt werden. Diese Region war besonders stark von der Dürre betroffen und ca. 60 % der dort zu findenden Pflanzenfresser, wie Giraffen, Antilopen und Zebras sind entweder abgewandert oder an Hunger gestorben.

Rekordhöhe bei Kaffeepreis, 8. Februar 2010
Die staatliche Behörde ‚Tanzania Coffee Board' hat bekannt gegeben, das im vergangen Monat der Kaffeepreis einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Er ist von ehemals 126,00-253,00 USD auf 132,00-261,00 USD pro 60kg Sack gestiegen. Eine geringere Ernte in dieser Saison löst eine Kaffeeknappheit aus und verursacht somit den Preisanstieg. Im Gegensatz zu anderen Märkten ist die Nachfrage nach tansanischen Kaffee größer als der Vorrat im Land. In dieser Saison liegt Tansania mit ca. 50.000 t Kaffee (im Vorjahr 68.331t) auf Platz vier der Kaffee produzierenden Länder.

Condor-Flieger gerät in Vogelschwarm, 28. Januar 2010
Beim Anflug auf den Kilimanjaro International Airport zwischen Arusha und Moshi fliegt vergangene Woche eine Boing 767-300 von Condor in einen Vogelschwarm. Die Maschine konnte kurz darauf sicher landen und keiner der 270 Passagiere und 9 Besatzungsmitglieder wurden verletzt. Nach 17 Stunden Verspätung, verursacht durch technische Prüfungen der Triebwerke, konnte der Weiterflug nach Mombasa fortgeführt werden.

Afrikaner fordern Widerstand gegen Verkauf von Elfenbein
26. Januar 2010
Um die Elefanten Afrikas vor der Wilderei zu schützen, fordern Kenia und 16 andere afrikanische Staaten die EU auf, sich während der Washingtoner Artenschutzkonferenz, gegen den Elfenbeinverkauf zu stellen. Sambia und Tansania möchten dort, in Katar im März, die Verkaufserlaubnis für Elfenbein erwirken. Die Aufgabe des Washingtoner Artenschutzabkommen ist es, den Handel von bedrohten Tier- und Planzenarten zu kontrollieren. Laut Aussagen des Ministeriums für Wald und Tier in Kenia, sind die Bestände der Elefanten in Afrika kritisch. Erst vor kurzem wurden die letzten Elefanten von Sierra Leone durch Wilderer getötet.

Tee-Produktion in Tansania steigt, 26. Januar 2010
Laut Angaben des "Tea Board of Tanzania" soll sich die Produktion von Teeblättern in dieser Saison um 9,4% erhöhen, auf insgesamt 35.000 Tonnen. Auf Grund von mangelnden Regenfällen lag die Gesamtproduktion der letzten Saison 14% unter der Vorgabe. Als viertgrößter Teeproduzent Afrikas, werden bis zu 4/5 der gesamten Ernte ins Ausland exportiert, unter anderem nach Deutschland, Irland, Indien und Südafrika. Hauptumschlagplatz für Tee ist die Teeauktion in Mombasa, wo insgesamt die Hälfte des tansanischen Tees verkauft wird.

Internet über Satelliten-Breitband bald in Afrika möglich, 22.Januar 2010
Intersat Africa hat bekannt gegeben, dass in Kürze der Vertrieb des Satelliten-Breitbanddienstes ‚Get2Net' in Ostafrika beginnen wird. Die Endverbraucher in Tansania, Uganda, Ruanda, Kenia und Burundi werden ab Februar 2010 die Möglichkeit haben, das Internet über Satellit zu nutzen. In naher Zukunft soll dies auch in Westafrika möglich sein. Laut einem Sprecher des Unternehmens gelangen die Endverbraucher durch ein Satellitenmodem und eine 1m lange Satellitenantenne an jedem Ort ins Internet. Diese Entwicklung stellt eine Verbesserung der Kommunikation zwischen Ost-, Zentral- und Westafrika dar.

Bessere Öfen sollen Energie sparen und Holzkohle ersetzen,
12. Januar 2010
In Tansania wird größtenteils noch mit Holzkohle gekocht. Nun hat TaTEDO, eine Nichtregierungsorganisation, die Einführung von gesundheitsschonenden Öfen veranlasst. Besonders Frauen werden die Vorteile genießen können. Hauptsächlich sind Diesel, Wasserkraft und Erdgas die Energiequellen in Tansania und noch immer müssen ca. 90% der Bevölkerung ohne Strom auskommen. Ca. 75 Menschen sterben am Tag an dem giftigen Rauch, der durch die Holzkohle entsteht, dies verkündete die WHO. Aufklärungsversuche haben im Norden des Landes sowie in Dar es Salaam erste Erfolge erzielt. Bisher wurde durch diese neue Technologie bereits 4500 Hektar Wald vor der Abholzung gerettet.

Verspäteter Schulstart in Tansania durch Überflutungen, 11. Januar 2010
Durch starke Überflutungen in einigen Teilen des Landes wurden aus Schulen Unterkünfte für Obdachlose, die ihr zu Hause durch starke Überschwemmungen verloren haben. Die Kilosa-Region ist am stärksten betroffen mit ca. 9.000 Obdachlosen. Im gesamten Land haben um die 33.000 Menschen ihr Haus verloren. Durch diese Notunterkünfte ist ein normaler Schulalltag nicht möglich und einige Lehrer befürchten, dass so die Bildung der Kinder gefährdet sein könnte. Die Überflutungen beeinflussen das gesamte Land, da Brücken eingestürzt sind und Straßen und Wege nicht mehr befahrbar sind.

Tansanischem Export ergeht es gut, trotz Weltwirtschaftskrise,
28.Dezember 2009
Die Zahlen haben gezeigt, dass Tansania zu den Siegern der Wirtschaftskrise zählt. Im Jahr von September 2008 bis September 2009 ist der Gesamtexport um 3,2% gestiegen. Während die Exporte von 4.5 Billion USD auf 4.6 Billion USD gestiegen sind, sind die Importe um 4,4% gefallen. Statistiken haben ergeben, dass die tansanischen Exporte von Waren und Dienstleistungen einen Aufwärtstrend erleben. Ca. 40% der Ausfuhr gehen nach China, Indien, Niederlande, Deutschland und in die Vereinigten Emirate.

Mosambik und Tansania durch Brücke verbunden,
12. Dezember 2009
Der jahrelange Traum von Julius Nyere (Staatsgründer Tansania) und Samora Machel (Staatsgründer Mosambik), eine Verbindung von Tansania und Mosambik über den Ruvuma River zu bilden, hat sich erfüllt. Sobald ein geeigneter Termin gefunden wird, soll die Einweihung stattfinden, da laut dem zuständigen Minister die Arbeiten fertig gestellt worden sind. Im November 2005 wurden die Bauarbeiten begonnen und insgesamt 33 Millionen USD investiert. Geplant war die Fertigstellung bereits ein Jahr früher. Mit 720m Länge und 2 Fahrspuren bildet die Brücke einen weiteren Teil des Küstenhighways von Mosambik nach Mtwara und Lindi, Dar es Salaam, Bagamoyo, Tanga und Mombasa, bis nach Malindi.

Mbeya Region spürt Erdebeben der Stärke 5,6 - 5,8,
9. Dezember 2009-12-30
In Südwest-Tansania hat ein Erdbeben die Menschen der Mbeya Region für drei Tage auf Trab gehalten. Aus Angst und Schrecken haben die Einwohner die Nächte außerhalb ihrer Häuser verbracht. Die Grenzregion zu Malawi war am Stärksten betroffen und hat auch einen Todesfall zu melden. Diese Region am Lake Nyasa ist bereits für Erdbeben bekannt, da zwei Grabenbrüche aufeinander treffen. Bereits 1989 gab es ein schweres Erdbeben mit 9 Toten, 100 Verletzten und 50.000 Obdachlosen.
Internationaler Flughafen für Bagamoyo angedacht, 4 Dezember 2009
Ein 25.000ha großes Grundstück am Rand von Bagamoyo soll Platz für einen internationalen Flughafen bieten. Dafür wird nun eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Dies veröffentlichte vor kurzem die Tanzania Airport Authority (TAA). Die Finanzierung soll aus China kommen, da ein großes Interesse, den Flugbetrieb in Tansania zu verbessern, bekannt ist. Es laufen bereits Verhandlungen, die Air Tanzania zu 49% an die China Sonangol International Holding zu übergeben. Als Gegenstück soll China ein Recht auf Ölbuchungen in Tansania erhalten.

Beschlagnahmung von 2 Tonnen Elfenbein, 5. Dezember 2009
Durch eine dreimonatige Zusammenarbeit der sechs ostafrikanischen Staaten Kenia, Burundi, Äthiopien, Tansania, Ruanda und Uganda, ist es gelungen, ca. zwei Tonnen Elfenbein zu beschlagnahmen. In einer Aktion gegen die Wilderei, wurden laut Aussagen von Interpol insgesamt 65 Beteiligte verhaftet worden. Der Handel von Elfenbein ist seit 1989 weltweit verboten und die Erfolge sind in der steigenden Population der Elefanten zu sehen.

Produktion von eigenen Aidsmedikamenten, 2. Dezember 2009
‚Action Medeor', das Medikamenten Hilfswerk aus Tönisforst hat sich zum Ziel gesetzt, in Tansania eine eigene Entwicklung und Herstellung von Aidsmedikamenten aufzubauen. Man möchte eine Unabhängigkeit der armen Länder von den teuren Importen schaffen. Da Tansania zu einem der am schlimmsten betroffenen Länder gehört, soll durch das Hilfswerk in Dar es Salaam eine Entwicklungs- und Forschungslabor entstehen, in dem einheimische Pharmazeuten unter Anleitung von erfahrenen Experten, dieses Medikament herstellen sollen. Fast 60% der Aidserkrankten erfahren keine ausreichende Behandlung, da Medikamente nicht vorhanden oder zu teuer sind.

Forscher entdeckt neue Chamäleonart in Tansania, 23. November 2009
Auf einer Beobachtungstour im Magombera-Urwald wird der Forscher Andrew Marshall der Universität in York, auf eine Schlange aufmerksam. Diese war dabei, eine ihm unbekannte Chamäleonart, zu verspeisen. Mehrere Untersuchungen haben ergeben, dass es sich um eine neue Gattung des Chamäleons handelt, die nun bereits der Fachwelt offiziell vorgestellt wurde. Sie trägt den Namen Kinyongia magomberae (Magombera-Chamäleon).

Wirtschaftsgemeinschaft aus 5 Staaten in Ostafrika gegründet,
19. November 2009
In Arusha haben die Staatschefs der Länder Ruanda, Uganda, Burundi, Kenia und Tansania im Rahmen des zehnten Jahrestags der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) den Vertrag für eine Wirtschaftsgemeinschaft unterschrieben. Ziel ist es, innerhalb dieser Gemeinschaft, Waren und Kapital frei zirkulieren zu lassen. Die Freiheit der Niederlassung für Unternehmen und Arbeitskräfte soll ebenfalls gegeben sein, sowie Erleichterung des Handels durch neue Straßen- und Bahnverbindungen. Diese Wirtschaftsgemeinschaft soll den Grundstein für eine Währungsgemeinschaft und eine politische Union darstellen.

Mehr Flüge von Lufthansa und Ethiopian ab Sommer 2010,
19.November 2009
Ethiopian Airlines und Lufthansa bieten ab dem Sommerflugplan 2010 wöchentlich zwei neue Flugverbindungen zwischen Frankfurt und Addis Abeba an. Die Flugzeiten werden noch besser aufeinander abgestimmt sein. Lufthansa wird die Strecke am Tag und Ethiopian nachts durchführen und in der Gegenrichtung wird Lufthansa in der Nacht und Ethiopian tagsüber fliegen. Somit können Fluggäste zwischen drei Wochentagen und 2 Abflugzeiten wählen. Durch diese Optimierung sind direkte Anschlussflüge von Addis Abeba zu den Flughäfen Nairobi in Kenia, Entebbe/Kampala in Uganda, Kigali in Ruanda und den Flughäfen Dar es Salaam, Sansibar und Kilimanjaro in Tansania möglich.

Schlammlawine fordert 20 Todesopfer, 13. November 2009
Nach einer lang anhaltenden Dürre, gab es nun erste Todesfälle durch starke Regenfälle im Norden Tansanias. 20 Menschen, darunter 11 Kinder, wurden im Dorf Goha von einer Schlammlawine in der Nacht überrascht und überrollt. Ganze Familien wurden in ihren Hütten von den Schlammmassen begraben. Aufgrund des El-Nino-Phänomens fürchten Experten, dass die Regenzeit stärker ausfällt. Durch die Dürre der vergangenen Jahre sind besonders die Bergregionen stark durch Schlammlawinen bedroht.

Zweites Todesurteil gegen Albinomörder in Tansania, 3. November 2009
In der vergangenen Woche, wurden 4 Männer, im Norden gelegenen Shinyanga, zum Tode verurteilt. Sie hatten einen 50-jährigen Albino-Afrikaner ermordet und seine Gliedmaßen abgetrennt. Nach der Verkündung des Todesurteils im September für drei Mörder eines Jungen mit Pigmentstörung, ist dies der zweite Fall einer erfolgreichen Verurteilung in Tansania. Viele Tansanier glauben daran, dass die Gliedmaße von Albinos magische Heilkräfte besitzen. So entstand in den vergangenen Jahren ein kriminelles Netzwerk für den Handel mit Körperteilen von Albinos. Die Regierung von Tansania wird auch in Zukunft härter gegen die kriminellen Banden vorgehen. Auch in der vergangen Woche gab es wieder einen Fall, bei dem ein 10-jähriger Albino-Junge ums Leben kam und sein Vater lebensgefährlich verletzt im Krankenhaus liegt.

Das Eis am Kilimanjaro schmilzt, 2. November 2009
In den vergangenen 100 Jahren ist die berühmte Schneekappe des Kilimandscharo drastisch geschmolzen. Grund dafür ist der extreme Klimawandel. In schon knapp 20 Jahren könnte das ‚Dach Afrikas' ohne Eiskappe sein. Forscher verfolgen seit Jahren die Entwicklung der Eismassen und sehen weitere Gründe in den geringen Niederschlägen der vergangenen Jahre, sowie in den steigenden Temperaturen. Forschungen haben ergeben, dass die Eismasse zwischen den Jahren 1912 bis 2007 um ca. 85% zurückgegangen ist. Besonders in den letzten Jahren von 2000 bis 2007 schmolz die Eiskappe um mehr als ein Viertel. Der Gletscher könnte bei unveränderten Klimabedingungen bereits im Jahre 2022 und 2033 komplett geschmolzen sein.

Tansania erwartet 27% geringere Kaffeeernte, 14.Oktober 2009
Das Tanzania Coffee Board (TCB) gab bekannt, dass der Kaffeeertrag in 2009/2010 um ca. 27% auf 50.000 Tonnen sinken wird. In der Saison 2008/2009 produzierte Tansania 68.331 Tonnen Kaffee, was als eine Rekordernte galt. Oft gehen nach einem solchen Jahr die Gewinne zurück, da die Kaffeebäume ihre Produktionsfähigkeit zurückgewinnen müssen und somit der Ernteertrag geringer ist. Das TCB sieht die Gründe dafür in den Klimaschwankungen der letzten Jahre. Tansania gilt als der viertgrößte Kaffeeproduzent in Afrika nach Äthiopien, Uganda und der Elfenbeinküste.

Mobiltelefone als neues Statussymbol in Ostafrika
, 27.Oktober 2009
Die Afrikaforscherin Julia Pfaff berichtet, dass das Handy bei der ostafrikanischen Bevölkerung bereits zum Mittelpunkt der Alltagskommunikation gehört. Besonders Jugendliche definieren Ihren Status mehr und mehr durch den Besitz eines Mobiltelefons. Dies führt dazu, dass besonders in größeren Städten die Handydichte sehr hoch ist und Billigimitate aus Asien zunehmend in den Umlauf geraten. Im Gegensatz zu den europäischen Verträgen, baut man in Ostafrika auf das Pre-Paid-Karten-System. Meist werde kleine Beträge (teilweise auch nur 1$) erst kurz vor einem Telefonat aufgeladen, um so die Kosten zu kontrollieren. Besonders beliebt sind die günstige Nacht- und SMS-Tarife. Für Verwandte, die in entlegenen Regionen leben ist es so möglich den Kontakt zu der restlichen Familie aufrecht zu erhalten. Denn das Handynetz ist mittlerweile auch dem Land sehr gut ausgebaut.

Ausnahmen im Elfenbeinhandel nehmen zu, 20.10.09
Der Handel mit Elfenbein wurde vor 20 Jahren generell verboten. Jedoch werden in einigen Ländern Ausnahmen akzeptiert, um das weiße Gold zu verkaufen. Das steigende Interesse, so nehmen Tierschützer an, kommt größtenteils aus Asien. In Japan werden, zum Beispiel wichtige Verträge nicht mit minderen Plastikstempeln unterzeichnet, sondern mit Exemplaren aus edlen Metallen oder eben Elfenbein. Es gilt dort auch als ein beliebtes Material für Schmuck und Dekorationsgegenstände.
Die Artenschutzkonferenz erlaubte ab 1997 erste Ausnahmen des Handelverbotes für Simbabwe, Namibia, Botswana und auch Südafrika, da die Elefanten nicht mehr als bedrohte Tierart angesehen werden. In 2008 wurde diesen Ländern sogar gestattet, das Elfenbein, welches auf Lager war für insgesamt 12 Mio. Euro an China und Japan zu verkaufen. Anträge der Länder Sambia und Tansania liegen nun vor, um das strenge Artenschutzgesetz auch in diesen Ländern zu lockern. Eine Entscheidung ist mit der Artenschutzkonferenz in Doha im März 2010 zu erwarten. Die Länder Togo, Mali, Ghana, Kenia, Kongo, Liberia und Sierra Leone haben dagegen eine Koalition gebildet, die sich für das Verbot vom Handel mit Elfenbein für die nächsten 20 Jahre ausspricht.


Cholera: 12 Tote in Tanzania, 6. Oktober 2009
In den letzten Wochen sind insgesamt 12 Menschen an einer Cholera Epidemie gestorben. Die meisten Fälle wurden im Norden des Landes verzeichnet. Ca. 600 Krankheitsfälle wurden in den letzten 7 Tagen erfasst, der Großteil (511 Fälle) davon in Handeni in der nordöstlichen Region von Tanga. Laut eines Regierungssprechers wird alles getan, um die betroffene Bevölkerung zu schützen und mit ausreichend Medikamenten zu versorgen. Man hofft diesen Zustand bis Ende Oktober zu beheben.

In Ostafrika sind 23 Mio. Menschen von einer Hungersnot bedroht,
30. September 2009
Aufgrund einer 5-jährigen Dürre in den Ländern Kenia, Äthiopien, Somalia, Uganda, Sudan, Dschibuti und Tansania sind die Zustände in Ostafrika sehr tragisch. Eine Hilfsorganisation aus London möchte zusätzliche 10 Mio Euro, als Hilfe in die betroffenen Regionen schicken. Mit diesem Geld sollen Lebensmittel, Trinkwasser und weitere Hilfsgüter für die Menschen in den betroffenen Ländern organisiert werden. Es sterben nicht nur die Tiere der einzelnen Völker, sondern es gibt bereits gewalttätige Auseinandersetzungen im Kampf um Wasser. Im Norden von Kenia sind seit Juni 2009 bereits 65 Menschen dabei getötet wurden.


Optimierung von kleinen Biogasanlagen für die tansanische Bevölkerung, 02.Oktober
Ein neues Projekt der Hilfsorganisation "Ingenieure ohne Grenzen" soll helfen, die Energieversorgung der Bevölkerung in Tansania zu optimieren. Eine durchschnittliche Bauernfamilie besteht aus 5 Personen, einem Rind und besitzt rund 1,2 ha Bananenplantagen. Eine äußert einfache Biogasanlage soll ausreichen für 2 Mahlzeiten und 4 Stunden Licht am Tag. Im Moment werden unterschiedliche Pilotprojekte in der Universität Hohenheim und von den ‚Ingenieuren ohne Grenezen' in Berlin gestartet. Die Testphase läuft bis Ende 2009 und bereits im Frühjahr 2010 soll die erste Anlage in Tansania errichtet werden. Der Bau einer solchen Biogasanlage soll maximal 400$ kosten, die die tansanischen Bauern dann über Mikrokredite finanzieren sollen. Als ‚Futter' für diese Anlagen gelten Bananenblätter, Küchenabfälle und Rinderdung. Die vergorenen Materialien können von den Bauern am Ende als Dünger für die eigenen Plantagen genutzt werden.

Die Rückreise der "Graf Goetzen" steht noch auf der Kippe,
30. September 2009
Nachdem erste Pläne in Erwägung gezogen wurden die "Graf Götzen" zurück ins Emsland zu transportieren, besuchte am Montag eine Delegation aus Tansania den Papenburger Heimatverein, um über das Schicksal des geschichtsträchtigen Schiffes zu verhandeln. Man sei sich einig, dass die heutige "Liemba" erhalten bleiben soll. Allerdings klaffen die Meinungen über den Standort auseinander. Die Tansanische Delegation würde das Schiff gern als Museum am Tanganjikasee sehen. Die Papenburger halten an einer Rückholung fest.

Dürre und Hungersnot in Ostafrika, 24.September 2009
Der nahezu vollständige Ausfall der Regenzeit im April und Mai, führte zu schlechten Ernteerträgen oder sogar zum Verlust des Saatgutes. Die Bevölkerung ist auf die zusätzliche Einnahme durch Ernte oder Viehhaltung angewiesen, um von dem geringen Gehalt Dinge für den täglichen Bedarf und die Schulgebühren zahlen zu können. Aktuell hungern in Kenia fast 4 Millionen Menschen. Streit um knappe Wasservorräte haben bereits 24 Todesopfer gefordert.

Afromaxx bietet erstmals Safaris in den Selous an
, 16. September 2009
Ab September 2009 ist es erstmalig möglich, mit Afromaxx eine Reise in den Süden von Tansania zu unternehmen. Besonders der Selous ist ohne Frage noch ein Stück unentdecktes Afrika mit vierfältiger tropischer Pflanzenwelt und geringer Besucherquote (5000 Gäste pro Jahr). Zum Link..

Chronischer Wassermangel bedroht die Serengeti
, 15. September 2009
Nach Berichten der Umweltstiftung WWF zu Folge ist Ostafrika und besonders die Serengeti von der andauernden Dürre schwer betroffen. Der Wasserpegel der kenianischen Massai Mara und des tansanischen Mara-Flusses sind beunruhigend niedrig. Bisher dienten diese zur Wasserversorgung. Sollte dies verloren gehen würde das gesamte Ökosystem kollabieren. Ca. 1,3 Millionen Huftiere, wie Antilopen und Gnus sind auf diese Wasserversorgung angewiesen, die ihnen im August und September Nahrung und Wasser bietet. Nur so können sie bis zur nächsten Regenzeit überleben. Durch Klimaveränderungen, den steigenden Wasserbedarf für Vieh, Mensch und Feldbewässerung, sowie die Abholzung im Quellgebiet ist der Abfluss im Mara seit 1970 um ca. 60% zurückgegangen. Eine erschreckende Entwicklung.

Das berühmte Schiff "Graf Goetzen" soll zurück ins Emsland, 16.September 2009
Zeitungsberichten zu Folge soll das geschichtsträchtige Dampfschiff "Graf Goetzen" eine Heimreise in das Emsland antreten. 1913 war es der Stolz der kaiserlichen Kolonialgruppen in Deutsch-Ostafrika. Noch heute fährt es unter dem Namen ‚Liemba' jede Woche rund um den Tanganjikasee. Doch noch bevor das Schiff in drei Jahren seinen Dienst quittieren soll, wollen die Papenburger es zurück nach Hause holen. In diesem Jahr sollen erste Pläne und Vorkehrungen getroffen werden, damit die "Graf Goetzen" zu ihrem 100jährigen Bestehen in der Heimat ist. Nach der abenteuerlichen Geschichte des Dampfschiffes mit der Reise aus dem Emsland ins östliche Afrika, der Versenkung, dem Untergang im Sturm und nicht zu vergessen die Rolle im oscarprämierten Film "African Queen", wäre die Rückreise eine weitere interessante Episode.

El Nino in Kürze in Tansania erwartet, 1. September 2009
Die Vorbereitungen auf einen erneuten El Nino im Oktober laufen. Ein Workshop für die Verantwortlichen des Landes wird durch die „Katastrophen Management Abteilung“ geplant und durchgeführt. Laut mehrerer Nachrichtensender wird der starke Regen alle Teile Tansanias und teilweise auch die Nachbarländer betreffen. Zum aktuellen Zeitpunkt leiden 60% der Bevölkerung an der andauernden Dürreperiode. Sollte es Möglichkeiten geben ein Teil der Wassermengen aufzufangen, so könnte Tansania Vorteile daraus ziehen und für die darauf folgende Dürre von Dezember bis Februar gewappnet sein. Dennoch berichten Meteorologen, dass die Ausmaße dieser Regenzeit nicht der von 1997/98 entsprechen.

Schulbrand in Tansania – 12 Mädchen kamen ums Leben,
28. August 2009
In der Nähe der Stadt Iringa starben bei einem Brand im Schlafsaal einer Schule 12 Mädchen. Weitere 11 Mädchen wurden schwer verletzt. Die Brandursache war eine brennende Kerze, neben dem Bett einer Schülerin. Die Schule wird nicht mit Strom versorgt und somit lernten die Schülerinnen am Abend bei Kerzenschein. Nach Berichten einer Überlebenden zu Folge, verfügte der Schlafsaal nur über eine Tür, über die die Mädchen fliehen konnten. In vielen ostafrikanischen Ländern leben, auf Grund von zu wenig höheren Internatsschulen, die Schüler in Massenschlafsälen zusammen. Daher ist dies nicht der erste Fall in der Vergangenheit.

Schnelles Internet durch Unterseekabel,
14.August 2009
Da die Zahl der Internetnutzer in Afrika von 2000 bis 2008 um 1100% gestiegen ist, ist die Nachfrage groß. Ein 17000 km langes Unterseeglasfaserkabel der Firma Seacom soll nach zweijähriger Bauzeit Tansania, Kenia, Mozambique und Südafrika mit Europa und Asien verbinden und somit ein schnelleres Internet sichern. Dieses Vorzeigeprojekt liegt zu 75% in afrikanischer Hand und die Kosten von 650 Millionen US-Dollar wurden komplett privat finanziert. Experten gehen davon aus, dass dieser Fortschritt einen großen Einfluss auf die Entwicklung der gesamten Region haben wird. Bereits erste große Zentren, wie Dar es Salaam profitieren davon, da das Kabel schon jetzt dort angekommen ist und seit Ende Juli auch in Betrieb genommen wurde.

Forscher beobachten - Immunschwäche tödlich für Affen,
14. August 2009

Nach jahrzentelangen Forschungen wurde beobachtet, dass auch Schimpansen einer von Viren ausgelösten Immunschwäche zum Opfer fallen können.
. Weiter...

Uranvorkommen in Tansania entdeckt, 29. Juli 2009
Schon im Jahr 2011 soll damit begonnen werden, die Uranoxidvorkommen über die Tansania verfügt, abzubauen. Davon sind die zwei Tochtergesellschaften Mantra Tanzania Limited und Uranex Tanzania Limited, überzeugt. Bisweilen ist Tansania für seine Goldminen bekannt, doch das Interesse an weltweit knapp werdenden und gefragten Ressourcen, wie zum Beispiel Nickel und Uran steigt. Durch Mineralexporte erzielte Tansania im Jahr 2008 rund 1,08 Millionen Dollar, Tendenz steigend.

Kilimandscharo ist unter den 28 Finalisten zur Wahl der
"neuen sieben Naturwunder"
, 22. Juli 2009
Erst im Jahr 2011 soll die finale Entscheidung fallen, wer sich zu den neuen sieben Naturwundern zählen kann. Der Kilimandscharo, der sich unter den 28 letzten befindet, dürfte nun in den Augen der Welt nicht mehr nur als ein Tourismus Ziel gelten, sondern auch als ein Erbe der Natur angesehen werden, dass es gilt zu schützen und wertzuschätzen.
Laut dem Organisator solle der Wettbewerb allerdings keinen wissenschaftlichen Anspruch erheben und solle lediglich zum Erhalt und Förderung der kulturellen Vielfalt, sowie zur touristischen Anziehungskraft der neuen Naturweltwunder beitragen.
Bis zur finalen Entscheidung in zwei Jahren, können die Menschen weltweit im Internet unter www.new7wonders.com abstimmen.

Munitionslagers explodiert, 1. Mai 2009
Nach der Explosion eines Munitionslagers am Rande der tansanischen Wirtschaftsmetropole Daressalam ist die Zahl der Toten auf 13 gestiegen. Die Zahl der Opfer könne sich noch weiter erhöhen, da sechs Soldaten noch als vermisst gelten.
Insgesamt seien mehr als tausend Menschen bei der Explosion am Mittwoch verletzt worden. Hunderte Kinder, die im Chaos des Unglücks von ihren Eltern getrennt wurden, werden vom Roten Kreuz in Notunterkünften betreut.
Zur Ursache der Explosion in dem Munitionsdepot etwa 14 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt gab es noch keine Informationen. Kriminelle hatten das Chaos und die Panik der Anwohner genutzt, um das benachbarte Kasernengelände und Wohnhäuser zu plündern.


Vorbereitung für Kilimanjaro Weltrekordlauf, 29. April 2009
Die beiden Extremsportler Claudia Weber und Thomas Wenning aus Deutschland werden am 1. Mai um 10.00 Uhr vor dem Züricher Rathaus zu ihrem Swissrun starten. In drei Tagesetappen von 47 bis 72 Kilometer Länge werden die Sportler von Zürich über Luzern, Interlaken bis nach Bern laufen. Der Lauf durch die Schweiz gilt als Vorbereitung für den im August 2009 geplanten Weltrekordlauf auf den Kilimanjaro.
Claudia Weber und Thomas Wenning machten bereits in der Vergangenheit aussergewöhnlichen Laufprojekte. Vom 24. bis zum 31. Dezember 2006 konnten die Sportler zwei Weltrekorde im 7-Tagelauf auf dem Laufband aufstellen. Beim "Marathon ohne Grenzen" einem Sponsorenlauf für Menschen, die Prothesen brauchen, sind die beiden vom 28. April bis 13. Mai 2007 an 16 Tagen, 16 Marathons gelaufen. Es wurden dabei über 20000 Euro an Spenden gesammelt.

Kenianische Behörden beschlagnahmen 700 Kilogramm Elfenbein,
27. April 2009
Den kenianischen Behörden ist der seit Jahren größte Schlag gegen den illegalen Handel mit Elfenbein gelungen. Im Süden des Landes nahmen Polizei und Wildhüter nach eigenen Angaben zwei Männer fest, die rund 700 Kilogramm der wertvollen Stoßzähne in einem Geländewagen transportierten. Die Behörden hätten im Fahrzeug der aus Kenia und Tansania stammenden Männer insgesamt 90 Elfenbeinstücke gefunden, darunter 33 komplette Stoßzähne, teilte der Wildhüter George Osuri vom Amboseli National Park am Montag mit. Die Tiere seien vermutlich in Kenia oder in Tansania illegal gejagt und erlegt worden, sagte Osuri. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts hatte Wilderei die Zahl der Elefanten in Kenia dramatisch reduziert. Seitdem der Handel 1989 weltweit verboten wurde, haben sich die Bestände wieder einigermaßen erholt

Grzimek wäre 100 Jahre geworden, 23. April 2009
Wenn er auf Sendung ging, saß die Nation vor dem Fernseher. "Ein Platz für Tiere ", moderiert von Bernhard Grzimek, war in den 60er- und 70er-Jahren ein Familienereignis - und mit 70 Prozent Einschaltquoten ein Renner. Mit ruhiger, leicht näselnder Stimme, mal im Pullover, mal in beigefarbener Strickjacke, brachte Grzimek den Deutschen die exotische Tierwelt Afrikas nahe - und ließ dafür sogar Geparden, Orang-Utan-Babys über den Studiotisch tapern.
Grzimek - Tierfreund, Naturschützer und Quotenkönig im TV. Am 24. April wäre er 100 Jahre geworden. Ein Rückblick auf sein Leben: Tiere faszinieren den gebürtigen Schlesier schon als Kind! Deshalb - und weil sein Name so schlecht auszusprechen ist - nennen ihn seine Klassenkameraden "Igel". Das stachlige Tierchen bleibt zeitlebens sein "Wappentier". Weiter...

AIDS-Bekämpfung bleibt Schwerpunkt, 22. April 2009
Deutschland setzt die erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit mit Tansania fort. Ziel der deutschen Entwicklungspolitik ist es, die erreichten Erfolge in dem politisch stabilen Staat zu stabilisieren. Dazu gehören zum Beispiel die Senkung der Kindersterblichkeit und die Reduzierung der HIV/AIDS-Infektionsraten. Tansania ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise schränkt die Entwicklungschancen des Landes zusätzlich ein.
Gemeinsam mit anderen Gebern fördert die Bundesregierung die Armutsbekämpfungs- und Wachstumsstrategie des Landes. Ferner unterstützt Deutschland die tansanische Regierung bei ihren Reformen in den Bereichen Dezentralisierung, Wasser und Gesundheit.
Im Bereich der Dezentralisierung geht es um die Verlagerung von Finanzen und Kompetenzen auf die kommunale Ebene. Die Förderung der Wasserreformen konzentriert sich auf den Zugang zu hygienisch unbedenklichem und bezahlbarem Trinkwasser, unter anderem soll dieser durch Wasserkioske für die arme Bevölkerung verbessert werden. Im Gesundheitssektor liegt der Schwerpunkt bei der HIV/AIDS-Bekämpfung und der Gesundheitsfinanzierung. Insbesondere beraten deutsche Experten Tansania beim Aufbau eines sozialen Krankenversicherungssystems. Ziel ist es, den Gesundheitszustand besonders benachteiligter Bevölkerungsgruppen zu verbessern.
Die Bundesregierung hat Tansania heute bei den Regierungsverhandlungen in Bonn für einen Zeitraum von drei Jahren 147 Millionen Euro für die deutsch-tansanische Entwicklungszusammenarbeit zugesagt.

Frachter mit geretteten Menschen erreicht Sansibar, 17. April 2009
Mit 75 geretteten Menschen an Bord hat ein Hamburger Containerfrachter am Freitag in Sansibar vor der ostafrikanischen Küste angelegt. "Sie haben Sansibar erreicht", sagte ein Sprecher der Hamburger Reederei Komrowski. Der Frachter hatte die Passagiere und Crewmitglieder am Donnerstag in einem Piratengebiet vor der Küste von Tansania von einem sinkenden Schiff gerettet. Ein Crewmitglied des Passagierschiffs kam ums Leben, als er zwischen dem Rettungsboot und dem Schiffsrumpf eingeklemmt wurde. Die Besatzungen anderer Schiffe hatten nach Angaben der Reederei die Hilfe verweigert, weil sie eine Finte von Piraten vermuteten.

Mindestens 15 Tote in Tansania, 29.03.2009
Bei einem Zugunglück in Tansania sind am Sonntag mindestens 15 Menschen getötet worden. Wie ein Sprecher der Behörten in der Stadt Dodoma erklärte, fuhr dort ein Güterzug auf einen stehenden Passagierzug auf.
„Wir untersuchen noch die Unglücksursache“, sagte William Lukuvi telefonisch. Kräne seien angefordert worden, um die ineinander verkeilten Wagen wieder auseinanderzuziehen und die Toten bergen zu können. Vermutlich werde die Zahl der Opfer noch steigen. 2002 wurden beim bislang schwersten Zugunglück in Tansania mehr als 200 Menschen getötet. Es ereignete sich ganz in der Nähe von Dodoma.

Spendensammler schwer verletzt, 28.03.2009
Die Tour d'Afrique ist für Werner Binzer vorzeitig beendet - ein Unfall hat den Radler zur Aufgabe gezwungen.
Nach rund 8000 Kilometern wurde der Kirchenpfleger aus Walddorfhäslach in Tansania von einem Lastwagen angefahren und schwer verletzt. Bereits am Dienstag ist er nach Stuttgart ausgeflogen und dort operiert worden. Es geht im den Umständen entsprechend gut. Am 10. Januar war Bitzer mit 50 anderen Radlern in Ägypten aufgebrochen. Die Tour sollte ihn über 12000 Kilometer nach Kapstadt in Südafrika führen. Von Sponsoren bekam er für jeden gefahrenen Kilometer Geld für eine Schule im Sudan und eine Metall-Lehrwerkstatt in Äthiopien.

Inflationsrate steigt im Februar auf 13,3 %, 24.03.2009
Im Februar ist die Inflationsrate im Februar von 12,9 % (Januar) auf 13,3 % gestiegen. In benachbarten Ländern ist dies sogarnoch viel stärker ausgefallen. Der Anstieg wird vor allem auf die Erhöhung der Lebensmittelpreise um 18,6 % zurückgeführt.
Auch die Bereiche Mieten und Pachten (12,6 %), Freizeit (10,9 %) und Erziehung (9,5 %) haben deutlich angezogen. Der Preisanstieg bei Benzin, Wasser und Strom fiel hingegen mit plus 2,5 % noch relativ moderat aus.

Dar es Salaam: Chinese bei Raubüberfall getötet, 18.03.2009
Im Kariakoo- Viertel Dar es Salaams wurden bei einem Raubüberfall ein chinesischer Geschäftsinhaber ermordet und ein anderer Chinese durch einen Kopfschuss schwer verletzt. Dies passierte nicht zum ersten Mal - Schon in der Vergangeheit kam es zu gewaltsamen Übergriffen auf Chinesen in Dar es Salaam. Die chinesische Botschaft verlangt sofortige Aufklärung der Regierung.

Wirtschaftskrise kostet Afrika 49 Mrd. Dollar, 16.03.2009
Die Weltwirtschaftskrise und die Rezession werden Afrika insgesamt 49 Mrd. Dollar bis zum Ende des Jahres kosten. Zu diesem Schluss kommt die britische Hilfsorganisation ActionAid. Etwa 27 Mrd. Dollar mache allein der Wegfall der Hilfslieferungen und der Überweisungen von reicheren, ebenfalls von der Krise betroffenen Ländern aus, berichtet BBC-Online. Der Verlust entspreche einem zehnprozentigen Rückgang des Einkommens, verteilt über den gesamten Kontinent. Der Bericht der Hilfsorganisation wird beim G20-Treffen in London präsentiert. Dabei wird Südafrika als einziges afrikanisches Land teilnehmen. Weiter...
Quelle: www.pressetext.com

Einheits-Visa für das Ostafrikanische Länderdreieck, 13.03.2009
Die drei Ostafrikanischen Staaten Kenia, Tansania und Uganda arbeiten schon seit langem an einem einheitlichen Touristen-Visum. Jetzt wurde ein Zieldatum für das „Unity Visa“ bekannt gegeben: Juni 2010, sagte Kenias Tourismusminister Najib Balala in Berlin auf der ITB (Internationale Tourismusbörse Berlin). In allen drei Ländern, die zum 1999 gegründeten regionalen Bündnis Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) gehören, sei das Interesse an einem grenzüberschreitenden Reisemarketing deutlich gewachsen, sagte der Minister. Zum Auftakt der ITB hat Kenia eine Reduzierung der Visagebühren von 50Dollar auf 25 Dollar bekanntgegeben. Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr sind von der Visagebühr befreit. Der Tourismus in Kenia ist nach den Unruhen deutlich zurückgegangen. Mittlerweile steigen die Besucherzahlen wieder merklich.

Goldminen: Barrick schließt Grube und baut Stellen ab, 10.03.2009
Der kanadische Minengigant Barrick Gold Corp. hat bei seiner Einheit in Tansania eine Grube der North Mara Gold Mine geschlossen und rund 200 Stellen abgebaut. Grund sind unerwartet hohe Betriebskosten, wie das Unternehmen mitteilte.
Das Management sah sich auf Grund von Vandalismus und Diebstählen zu diesem Schritt gezwungen. Unter anderem hatten im vergangenen Jahr mehr als 200 Menschen eine der drei Gruben der Mine gestürmt und Ausrüstungsgegenstände im Wert von 7 Millionen Dollar zerstört. North Mara ist einer der kleineren Minen des Konzerns. Im dritten Quartal wurden dort 43.000 Unzen Gold gefördert, in den ersten neun Monaten 2008 insgesamt 155.000 Unzen. Für dieses Jahr geht Barrick davon aus, dass die Produktion zwischen 225.000 und 245.000 Unzen liegen wird. Laut Aussage des Unternehmens, das in Tansania außerdem noch die Minen Bulyanhulu und Tulawaka betreibt, sind die Cashkosten im Dezember auf mehr als 1.000 Dollar angestiegen, zum Teil auf Grund niedriger Produktionsmengen. Barrick hat zudem mitgeteilt, dass wegen schwieriger Produktionsbedingungen, des Kostendrucks und der Weltwirtschaftskrise eine Reihe von Projekten und Aktivitäten mit hohen Betriebskosten auf Eis gelegt, verschoben oder ganz abgebrochen wurden.
Quelle: Rohstoffe-Go, Autor: (bj)

Vietnam: Illegales Elfenbein aus Tansania gefunden, 07.03.2009
In einem Schiffscontainer in Vietnam wurden 114 Kartons mit Elfenbein sichergestellt worden. Aufmerksam ist man darauf nur geworden, nachdem die Ladung vom Adressaten, der Phuc Thien Ngan Company Ltd., nicht am Hafen abgeholt worden war. Die illegale Ladung Elfenbein war Ende Januar 2009 in Tansania verladen worden. Nach Angaben vietnamesischer Medien wurde eine Untersuchung des Elfenbeinschmuggels in die Wege geleitet.

Tanga: Neuer Tiefwasserhafen gefährdet seltenen Quastenflosser, 03.03.2009
Essen sollte man ihn nicht. Tut man es doch, sind Bauchschmerzen noch das kleinste Übel, denn das ölhaltige Fleisch wirkt stark abführend. Die Fischer in der Mwambani-Bucht nahe der Küstenstadt Tanga in Tansania entschieden sich denn auch, das merkwürdige Tier, das ihnen da ins Netz gegangen war, nicht zu verzehren. Sie wollten schließlich richtige Fische fangen und kein knochiges Urvieh mit derben Schuppen. Das war im September 2003 ein großes Glück für die Forschung: Statt in der Pfanne landete der zwei Meter große Fisch in den Kühltruhen des Tanzanian Fisheries Research Institute in der Hauptstadt Daressalam. Die Wissenschaftler dort begriffen schnell, dass es sich bei dem Fisch um keinen anderen als den seltenen Quastenflosser Latimeria chalumnae handelte. Bis 1938 galt er als ausgestorben, und zwar seit 60 Millionen Jahren. Versteinerte Verwandte dieses lebenden Fossils hatte man bereits in 400 Millionen Jahre alten Formationen gefunden. Verändert haben sich die bis zu hundert Kilogramm schweren Tiere bis heute offenbar kaum. Weiter...

Thüringer Allgemeine: Reisetagebuch von Thomas Becker, 27.01.2009 In seinem Reisetagebuch beschreibt Thomas Becker, Journalist, seinen aufregenden Aufenthalt in Tansania - von Kilimanjaro bishin zu einer Safari. zum Tagebuch...

Nationalparkverwaltung TANAPA plant neue Lodges, Campsites und Ballonfahrten, 28.02.2009
Private Investoren wurden von der tansanische Nationalparkverwaltung eingeladen, an der "Verbesserung" der Infrastruktur von 15 Nationalparks mitzuwirken. Bisher besteht z.B. nur in der Serengeti die Möglichkeit Ballonfahrten zu unternehmen. In Zukunft soll dies auch in anderen Parks angeboten werden. Desweiteren werden sechs neue Zeltcamps, ausgestattet mit jeweils 40 Betten, zugelassen. Auch drei neue Lodges mit jeweils 100 Betten sollen errichtet werden. Ferner wurde ankündigt, im Udzungwa N.P. 6.803 tropische Teak-Bäume zum Abholzen freizugeben. Frankreich will mit Unterstützung der Entwicklungshilfeorganisation AFD in Dar es Salaam ein College für Tourismus aufbauen. Bereits jetzt können zehn Tansanier eine Hotelfachschule in Frankreich besuchen.