Mount
Meru
Der
Mount Meru zählt zu den schönsten Vulkanen in Afrika, obwohl er
oft zu Unrecht im Schatten seines großen Bruders dem Kilimanjaro steht.
Der drei- bis viertägige Aufstieg führt durch Regionen mit vielen
Giraffen, Zebras, Büffel und Affen. Graslandschaften, dichten Regenwald
mit moosbedeckten Bäumen, wilden Blumenwiesen und felsige Lavaabschnitte
müssen überwunden werden. Entlang des Kraterrandes bieten sich Blicke
in den gigantischen Krater. Seine 1500 Meter tief abfallenden Kalderawände,
sorgen weltweit für Bekanntheit.
Gern wird
der Mount Meru zur Einstimmung und besseren Akklimatisation vor dem Kilimandscharo
bestiegen. Seine ruhigen Pfade sind unter Bergsteigern und Wanderern noch
kaum bekannt.
Bitte
beachten Sie auch unsere Termine
2008 / 2009
Tourverlauf
- Momella Route
3 Tage, 2 Nächte (alternativ + Zusatztag)
1.Tag Momella Gate 1500m - Miriakamba Hütte 2514m
Nach dem Frühstück fahren Sie mit ihrem Team in den Arusha Nationalpark.
Bereits kurz nach Parkeintritt werden Sie Giraffen zwischen den Akazienbäumen
beobachten und Dikdiks in raues Gebüsch stieben sehen. Das Momella Gate
ist Ausgangspunkt für die Mount Meru Besteigung. Nachdem das Gepäck
verstaut ist, beginnt der Aufstieg. Ein Parkranger wird Sie und Ihr Team durch
offenes Grasland, vorbei an weidenden Büffelherden begleiten. Ziel, der
vier bis fünf stündigen Etappe, ist die Miriakamba Hütte hinter
dem von Wiesenmatten und niedrigem Buschwerk geprägten Bergwald. Sie
übernachten in gut gepflegten Berghütten, meistens sind mehreren
Personen in einem Raum. F/M/A



2. Tag Miriakamba Hütte 2514m - Saddle Hütte 3560m
Die heutige Etappe ist zwar kurz, aber der steile und
kräftezehrende Aufstieg hat es in sich. Nicht weit von der Miriakamba
Hütte, beginnen die unzähligen leicht befestigten Stufen. Der Weg
ist von Büffelspuren gesäumt. Man sollte die Augen am Boden halten.
Der dicht bemooste Regenwald wirkt märchenhaft durch seine tief hängende
Flechten. Zum Teil horizontal wachsende Bäume schieben sich über
den Trekkingweg hinweg und bilden zusammen mit dem aufsteigenden Nebel eine
bizarr wirkende Atmosphäre. Gegen Mittag lichtet sich der Blick, die
Vegetation wird spärlicher und die Luftfeuchtigkeit trockener. Am frühen
Nachmittag, meist unter strahlendem Sonnenschein, erreichen Sie die Saddle
Hütte.
Für
Unermüdliche besteht die Möglichkeit, den 200 Meter höher liegenden
Little Meru zu erklimmen. Die zusätzliche Anstrengung wird durch einen
Blick auf den schneebedeckten Kilimandscharo belohnt. Sie übernachten
in Berghütten. F/M/A



3.
Tag Gipfeltag!
Saddle
Hütte 3560m - Gipfel Socialist Point 4566m -
Miriakamba
Hütte 2514m
Heute Nacht gilt es früh aufstehen, um kurz nach Mitternacht zur Gipfeletappe
zu starten. Der nun folgende Abschnitt führt 300 Meter steil zum Rhino
Point hinauf. Danach sorgt ein kurzer Abschnitt bergab für Erholung,
er führt zum schmalen Bergkamm, der durch eine 45Grad Felswand unterbrochen
ist. Rechts und links des Bergkammes geht es in tiefe Abgründe. Die vegetationslose
Landschaft ist von Asche bedeckt, der Wind bläst scharf. Der nun stetig
steil bergauf führende Weg wird durch scharfkantige Felssteine gesäumt
und durch Asche bedeckt. Das Ziel scheint unendlich und durch die stark zerklüftete
Kraterwand in der Morgensonne nicht einsehbar. Bei Sonnenaufgang erwartet
Sie auf dem Gipfel ein eindrucksvoller Rundblick auf die faszinierende, grüne
Vulkanlandschaft. In der Ferne schimmern Savannenflächen und der Anblick
des riesigen Kilimandscharo Bergmassivs lässt den Atem stocken. Nach
einer Stärkung auf der Saddle Hütte beginnt der Abstieg zur Miriakamba
Hütte. (F/M/A)



4. Tag Miriakamba Hütte 2514m - Momella Gate 1500m
Der vierte Tag führt gemütlich den Forstweg bergab. Die ersten Meter
führen bergauf und queren den saisonal herabfließenden Bachlauf
des Ash Cone. Nach ca. einer Stunde verlassen Sie den schwarzen Ascheboden,
und befinden sich wieder im dichten Regenwald. Zahlreiche Bachläufe sind
zu überqueren, nicht selten trifft man am Morgen auf durstige Büffelherden
Die lichte Wiese am Maio Wasserfall lädt zum Picknick ein. Einige der
Baumexemplare reichen 100 Meter hoch, andere sind von Würgefeigen mit
wild wachsenden Luftwurzeln umgeben. Dem größten dieser Exemplare
begegnen Sie im letzten Abschnitt dieser Tour. Der "Fig Tree", auch
Würge Feigenbaum genannt, erreicht einen Durchmesser von ca. 7 Meter.
Nach erreichen des Momella Gates fahren Sie zurück nach Moshi. Auf dem
Weg durch den Nationalpark erspähen Sie zahlreiche Zebras, Giraffen und
Warzenschweine. F/LB/-



F = Frühstück;
M/LB = Mittagessen o. Lunchbox; A = Abendessen; Ü = Übernachtung
Die Mount
Meru Besteigung können Sie auch mit einer Safari
oder einem Sansibaraufenthalt
kombinieren.
Besteigung in 3 Tagen:
Preis pro Person: 370EUR (bei 4 Teilnehmern)
Preis pro Person: 395 EUR (bei 2 Teilnehmern)
Besteigung
in 4 Tagen:
Preis
pro Person: 450 EUR (bei 4 Teilnehmern)
Preis pro Person: 490 EUR (bei 2 Teilnehmern)
Bitte
teilen Sie uns Ihre Tourenwünsche auf dem Formular
mit, wir erstellen ein individuelles und unverbindliches Angebot für
Sie und / oder Ihr Team.
Leistungen:
· Tourenführung am Mount Meru laut Ablaufplan
· Vollverpflegung während der Besteigung
·
(am
letzen Tourentag nur Frühstück und Mittag / LB)
· sämtliche Nationalpark- und Hüttengebühren
(kein
Aufpreis notwendig)
· Gebühren für Träger, Koch, Ranger und Bergführer
· Bergrettungsgebühr
·
Notfallsauerstoff
· englischsprachige Bergführer, Träger und Kochmannschaft
· Tourenbesprechung und
Betreuung vor Ort
·
deutschsprachige und ausführliche Einweisung am Abend vor der Tour
·
Kochausrüstung
· Wasserbereitstellung mit zweistufigem Katadynwasserfilter
Nicht
enthaltene Leistungen:
·
Flug ab / an Deutschland - Tansania
· Kosten für Visum (50 USD)
· Kosten für Impfungen (siehe Hinweise)
· Transfer vom / zum Flughafen - Moshi
· Übernachtung vor / nach der Besteigung
· Schlafsack und Isomatte (vor Ort ausleihbar)
· Trinkgelder für die Begleitmannschaft (empfohlen 60Euro)
· nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
· Ausgaben persönlicher Art und Unvorhergesehenes
· Auslandsreiseversicherung
· Erhöhungen von Nationalparkgebühren nach dem 01.06.2008
(nicht erwartet)
Anforderungen
Die
Besteigung des Mount Meru ist kein Spaziergang. Kraft und Ausdauer sollten
gut trainiert sein, um den mehrtägigen Aufstieg nicht zur Qual werden
zu lassen. Hinsichtlich bergsteigerischer Techniken und Erfahrungen stellt
die Besteigung keine hohen Anforderungen. Die Höhenanpassung über
4000 Meter sollte nicht unterschätzt werden, zumal beim Mount Meru der
Aufstieg direkt erfolgt (1000 Höhenmeter am Tag). Gute Kondition und
Trittsicherheit sind absolute Grundlagen. Dünner werdende Luft und Kälte
gehören vor allem auf der 10 bis 12 stündigen Gipfeletappe dazu.
Ausrüstung
- wind- und regendichte Oberbekleidung
- warme Unterbekleidung (Fleece, Funktionswäsche)
- Mütze und Handschuhe
- Gesichtsmaske / Schal
- Sonnenbrille, Sonnenschutz
- stabile Wanderschuhe, eventuell Wechselschuhe
- Stulpen
- ausreichend warmer Schlafsack, die Temperaturen fallen in Minusbereiche
- Stirnlampe, da auf der letzten Etappe während der Nacht gegangen wird
- Teleskopstöcke sind für den Auf-/ Abstieg
hilfreich
- Tagesrucksack
- Trekkingrucksack oder stabile Reisetasche / Seesack
- wasserdichte Beutel zum verpacken der Bekleidung im Rucksack / Tasche
- Tabletten zur Wasserentkeimung, Energieriegel
Ausleihmöglichkeiten
·
Schlafsack für 35 EUR
· Isomatte für 15 EUR
· Teleskopstöcke von LEKI für 20 EUR
· Stirnlampe für 10 EUR
Bitte teilen Sie uns rechtzeitig Ihre Wünsche
mit, da nur eine begrenzte Anzahl zur Verfügung steht.
Hinweis:
Aufgrund der wilden Tiere, insbesondere als Schutz vor den Büffeln, benötigt
man zur Mount Meru Besteigung einen bewaffneten Ranger (Wildhüter). Diese
Regelung wurde von der Parkverwaltung vorgeschrieben und ist unumgänglich.
Träger sind nicht unbedingt erforderlich, für die meisten Bergwanderer
aber zu empfehlen.
Eine
Reise in einem Entwicklungsland kann mit Unvorhergesehenem verbunden sein.
Toleranz und Kameradschaftssinn sind wichtige Vorraussetzungen für eine
erfolgreiche Besteigung und unvergessliche Erlebnisse.