Erste Safari wohin?

Erste Safari – Wohin? Tipps für das erste Mal

Wer erstmals eine Safari in Afrika plant, wird auf Reiseziele wie Uganda und Ruanda treffen. Dort zählt das Gorilla Trekking im Bwindi Nationalpark zu den außergewöhnlichen Höhepunkten. Unter erfahrenen und weitgereisten Safari-Fans gehört die Serengeti im benachbarten Tansania zu den Top-Favoriten. Ihre wilde Schönheit und eindrucksvolle Tierwelt lässt sich abseits vom Massentourismus geruhsam entdecken. Daher eignet sich der Nationalpark im Norden des Küstenstaates perfekt für Erstbesucher einer Safari.

Wohin sollte die erste Safari führen?

Safaris in Tansania sind atemberaubend. Weite und Unberührtheit des ostafrikanischen Landes locken mit Abenteuer und Naturschätzen. Der afrikanische Vielvölkerstaat zeichnet sich durch einen unglaublichen Tierreichtum aus. Landschaftlich beeindruckt Afrikas fünftgrößter Staat mit endlosen Savannen und imposanten Vulkanen. Zwischen dem Traumziel Victoriasee und der Gewürzinsel Sansibar erhebt sich majestätisch der Kilimandscharo, Afrikas höchster Berg.

Wo sich Ursprünglichkeit und Artenvielfalt Tansanias vereinen, erleben Safari-Einsteiger im Serengeti Nationalpark das pure Antlitz des Schwarzen Kontinents. Das größte Schutzgebiet der Erde ist ein Weltnaturerbe, in dem sich alljährlich das Wunder spektakulärer Tierwanderungen ereignet. An dem einzigartigen Schauspiel sind allein mehr als 1 Million Gnus beteiligt.

Auf der 1.000 Kilometer langen Wanderschaft voller Gefahren und Strapazen folgt der Konvoi dem Regen. Denn nur in der Regenzeit verwandelt sich die staubige Savannenlandschaft wie von Zauberhand in ein farbenprächtiges Blütenmeer. Zu den rund 3 Millionen Tieren, die in der Serengeti beheimat sind, zählen die “Big Five” wie Elefanten, Nashörner, Leoparden, Löwen und Büffel. Sie lassen sich am besten bei einer mehrtägigen Safari beobachten.

Tipps für die erste Safari in Afrika

Ebenfalls im Norden Tansanias befindet sich die Ngorongoro Conservation Area, die Paläontologen als Wiege der Menschheit bezeichnen. Das Weltnaturerbe und Savannenhochland eines eingestürzten Vulkankraters ist von den Massai besiedelt. Für sie hat die reizvolle Landschaft eine spirituelle Bedeutung. Heiligtum der Hirtennomaden ist der “Berg Gottes”, der Ol Doinyo Lengai. Der aktive Vulkan liegt etwa 120 Kilometer vom Arusha Nationalpark entfernt und kann in einer anspruchsvollen Trekkingtour bestiegen werden.

Der im Nordosten gelegene Arusha Nationalpark gilt unter Safari-Teilnehmern und Tier-Fotografen noch als Geheimtipp in Tansania. An der Grenze zu Kenia bietet das kleinste Schutzgebiet des Landes einen tollen Blick auf Kilimandscharo und Ngurdoto Krater. Von hier aus brechen Bergwanderer zum Mount Meru auf, dessen schneebedeckter Gipfel als “kleiner Bruder” des Kilimandscharo bekannt ist. Die Momella Seen sind ein Eldorado für Flusspferde und Flamingos. In den Arusha Nationalpark führen sogenannte “Ein-Tages-Safaris”.

Tansania begeistert mit insgesamt 16 Nationalparks, wobei jeder einzelne eine spannende Safari bereit hält. Im Selous Game Reserve lebt die größte Elefantenpopulation. Das “Schimpansenland” liegt im Gombe Nationalpark. Ziel von Vogelbeobachtern ist der Rubondo Island Nationalpark. Unzählige Antilopen sind im Tarangire Nationalpark ansässig. Der Udzungwa Nationalpark zählt zu den weltweit artenreichsten Regionen. Botaniker nennen das Kitulo-Plateau die “Serengeti der Blumen”.

Nach einer Safari rundet der Badeaufenthalt am Indischen Ozean eine unvergessene Reise ab. Dazu bietet das Tropenparadies Sansibar malerische Sandstrände der Extraklasse. 40 Kilometer vor der tansianischen Küste, lädt bereits der Name des Eilands zum Träumen ein. Den Tauchgang ins Kwale Korallenriff begleiten gerne Delfine. Mit bunten Märkten, verwinkelten Gassen und märchenhaften Palästen verzaubern Städte wie Stone Town. Wo Vanille, Muskat und Nelken wachsen, muss Sansibar bei einem Tansania-Urlaub kein Sehnsuchtsort bleiben!

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