FAQ – Antworten auf häufige Fragen

Das Landschaftsbild Tansanias ist von von großflächigen Plateaus geprägt. Mit dem Kilimanjaro, der Serengeti und Sansibar sind hier nur einige Höhepunkte genannt. Der prominent ist das Zentralplateau, das sich auf 1.200 Metern Höhe im Norden und Westen des Landes erstreckt. Gewaltige Berge, die durch die vulkanische Aktivität im afrikanischen Grabenbruch entstanden sind, heben sich aus den Ebenen hervor und bestimmen als „Wolkenfänger“ wesentlich das Klima. Im Norden Tansanias thronen majestätisch zwei der vier höchsten Berge des Kontinents, der 4566 m hohe Mt. Meru und der 5895 m hohe, ganzjährig schneebedeckte Mt. Kilimanjaro – das „Dach Afrikas“.
Im Osten grenzt Tansania an den Indischen Ozean, im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Ruanda, Burundi und den Kongo und im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik. Einige Landesgrenzen werden durch Flüsse und Seen gebildet und noch etwas besonderes: Tansania verfügt über die größte Wasseroberfläche Afrikas.

Artenreich und Genuss pur sind die Inseln im indischen Ozean (Sansibar, Pemba und Mafia). Zwischen ihnen und dem Festland haben sich über die Jahrtausende traumhafte Korallengärten gebildet mit artenreicher Unterwassertier- und Pflanzenwelt.

FAQ Tansaniareisen

Hier haben wir Ihnen Antworten auf häufige Fragen zu einer Tansania-Reise zusammengestellt denn wir möchten Sie umfassend und möglichst direkt informieren. Da diese Punkte häufig gleich zu Anfange erfragt werden haben wir sie hier gesammelt:

FAQ für Tansaniareisen

Angebot
Wie erhalte ich schnellstmöglich ein Angebot zu meinen Reisewünschen?
Bitte senden Sie uns per Mail Ihre Anfrage zu. Wir erstellen Ihnen anhand der Angaben ein individuelles Angebot. Sofern Sie Änderungen vornehmen möchten oder Tourenabläufe miteinander kombinieren wollen, passen wir dies gern in Ihrem Angebotsverlauf ein.

Anreise
Wie reise ich in die Kilimandscharo Region?
Die komfortabelste Möglichkeit in die Kilimanjaro Region zu kommen ist ein Direktflug mit Condor von Frankfurt zum Kilimanjaro Int. Airport (JRO). Condor fliegt diese Strecke einmal wöchentlich (dienstags). Weiterhin wird der KIA täglich von KLM (via Amsterdam, Freigepäck von 2x 23kg) und dreimal pro Woche von Ethiopian Airlines (via Addis Abeba, Freigepäck von 45kg) aus Europa angeflogen.

Preiswertere Tickets gibt es für Flüge nach Dar Es Salaam oder Nairobi. Der anschließende Bustransfer dauert zwischen 6-8 Stunden. Die Busse verlassen Dar es Salaam und Nairobi am Morgen, so das in den meisten Fällen eine Übernachtung in der Anreisestadt notwendig ist. Bei einem Flug nach Kenia kommen weitere Gebühren für ein Visum hinzu.

Für Gäste, die nach Sansibar weiter reisen möchten, bieten sich Gabelflüge zum Kilimanjaro Int. Airport (JRO) und Abflug ab Dar es Salaam (DAR) mit KLM oder Sansibar (ZNZ) mit Ethiopian Airlines an.

Bei einer Anreise via Mombasa zahlen sich günstige Charterflüge meist nicht aus.Die Weiterreise nach Moshi kann täglich mit einem öffentlichen Bus (RAQIB) über den Grenzübergang Tavetta erfolgen. Die Qualität der Busgesellschaften lässt zu wünschen übrig. Pannen sind leider eher die Regel. Bitte nehmen Sie sich ausreichend Getränke und etwas zu Essen mit. Der Ticketpreis liegt bei ca. 20.000 TSH.
Bequemer, aber dafür kostspieliger ist die Flugverbindung mit ca. 200 bis
250 EUR pro Ticket. Bei vier Teilnehmern lohnt sich die private Abholung mit dem Geländewagen für 125 EUR pro Person.

Anzahlung
Welche Anzahlung habe ich zu leisten?
Jeder Reiseteilnehmer zahlt mindestens 200 EUR an. Sollten Sie auf der Safari Übernachtungen in Lodges und / oder Hotels auf Sansibar einplanen, sind diese Übernachtungskosten ebenfalls anzuzahlen.

Buchung
Wie buche ich meine Reise fest bei Afromaxx?
Sobald die Wahl Ihres Reiseablaufes abgeschlossen ist und Sie die Reise fest buchen möchten, senden Sie uns bitte das Reiseanmeldungsformular per Mail zu. Daraufhin erhalten Sie von uns eine Bestätigung mit dem aktuellen Reiseablauf und unserer Bankverbindung für die Anzahlung. Nach Eingang der Anzahlung ist die Reise fest bei AFROMAXX gebucht.

Fotografieren und Filmen
Was habe ich beim Fotografieren und Filmen in Tansania zu beachten?
Das Fotografieren von Präsidenten, Militär, Polizei, Gefängnissen und Miltäranlagen ist streng verboten. Einheimische dagegen lassen sich am besten verdeckt oder gegen ein kleines Entgeld ablichten, was Sie in jedem Fall vorher aushandeln sollten.

Geld
Wie sollte ich meine Reisekasse zusammenstellen?
Wir empfehlen die Reisekasse in bar EUR und USD zusammen zustellen. Der USD hat sich zu einer Parallelwährung entwickelt und wird fast überall akzeptiert. Alle touristischen Aktivitäten müssen in USD bezahlt werden.

Vor Ort können Sie für die Ausgaben von Abendessen, Getränken und Souvenirs von EUR in Tansanische Schillinge (TSH) tauschen. Der Umtausch von USD in tansanische Währung ist ebenfalls unproblematisch. Für größere Noten (50-500 EUR bzw. USD) gibt es einen günstigeren Kurs.

Reiseschecks
Das Mitführen von Reiseschecks bietet zwar mehr Sicherheit, leider kann man diese aber nicht überall tauschen. Außerdem fallen dabei Gebühren von bis zu 10% an, weil man erst in Landeswährung tauscht und dann in USD.

Bankautomaten
Mit Maestrocard, Visa- und Mastercard kann man an einigen Bankautomaten Landeswährung zu guten Wechselkursen abheben. WICHTIG! Es gibt in Tansania keine Möglichkeit USD an Bankautomaten abzuheben. Mit einer EC Karte der Cash Group (Deutsche Bank, Dresdener Bank, Postbank etc.) kann man an Automaten der Barclays Bank gebührenfrei die Landeswährung abheben. Es gibt Barclays Automaten in Dar es Salaam, Stonetown, Arusha, am Kilimanjaro Int. Airport und in Moshi. Bei allen anderen Banken, mit Ausnahme der DKB Bank, wird in der Regel eine Gebühr von etwa 4 EUR fällig.

Die ATM Automaten entsprechen europäischem Standard und können nicht genügend Stapel der stetig fallenden Landeswährungen aufnehmen. Häufig sind die Automaten einfach leer. Für Abhebungen größerer Beträge im Falle einer Nachbuchung, sollten Sie ein bis zwei Tage einplanen.

Kreditkarten
Internationale Kreditkarten sind in Tansania noch kein übliches Zahlungsmittel. Nur in einigen großen Hotels und Restaurants lässt sich damit bezahlen. Die Bearbeitungsgebühren betragen zwischen 5 -10%.

Geschenke für Einheimische
Wie kann ich helfen oder unterstützen?
Häufig fragen vor allem Kinder nach Geld oder Süßigkeiten. Manche Gäste erfüllen ihnen diesen Wunsch oder geben ihnen stattdessen Stifte, Radiergummis, Kulis. Dies wird von anderen Veranstaltern empfohlen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sowohl Süßes als auch Stifte die Kinder darin bestätigen, dass es lohnenswerter ist zu betteln. Wir empfehlen daher lieber eine örtliche Schule zu unterstützen, oder gar eine längerfristige Patenschaft eines Kindes zu übernehmen.

Internet
Habe ich in Tansania Zugang zum Internet?
Internecafés finden Sie in jeder größeren Stadt. Meist sind die lokalen Betreiber mit etwa 1500 TSH für eine Stunde Internetnutzung etwas günstiger als die der Hotels.

Impfungen
Welche Impfungen sind ratsam, welche sind gefordert?
Aktuell notwendige Impfungen für Tansania, können Sie unter Länder- und Reiseinformation auf der Seite des auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de) nachlesen. Zurzeit (Stand September 2009) werden Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und B (Twinrix Kombi Impfung) empfohlen. Impfungen gegen Gelbfieber werden bei Einreise aus gefährdeten Gelbfieberländern gefordert. Eine Liste der Länder finden Sie unter folgenden Link. Bei Einreise aus Deutschland wird zur Zeit keine Impfung verlangt. Bei Langzeitaufenthalten über 4 Wochen sind zusätzlich Impfungen gegen Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (4fach-Impfstoff) sinnvoll.

Klima
Wie gestalltet sich das Klima in Tansania?
Tansania ist ein tropisches Reiseland, das durch die Nähe zum Äquator ganzjährig warme bis heiße Temperaturen aufweist und grob in 12 Tages- und Nachtstunden geteilt ist. Aufgrund der Topographie kann es zu starken Klimaveränderungen innerhalb weniger Kilometer kommen. Im Küstenbereich ist es tropisch und feucht, in der Hochebene trocken und heiß und in den Bergregionen kühl und feucht.

Monat Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Tag 28 28 27 25 23 21 21 23 25 27 27 27
Nacht 15 14 14 13 13 11 12 12 13 13 14 14
S/T 8,1 8,3 7,3 5,7 4,3 4,3 3,8 4,3 5,7 6,5 6,5 7,2
R/M 2 5 7 16 11 6 3 2 3 5 13 7

Tag = durchschnittliche Tagestemperatur in °C
Nacht = durchschnittliche Nachttemperatur in °C
S/T = Sonnenstunden / Tag
R/M = Regentage / Monat
g. B = geschätze Besucher

Malaria
Wie schütze ich mich gegen die Malaria?
Wir empfehlen bei Kurzaufenthalten eine Prophylaxe in Form von Tabletten (Lariam, Malarone etc.), da in Tansania ganzjährig ein hohes Infektionsrisiko besteht. Passive Maßnahmen, wie Moskitonetz, lange Bekleidung und Mückenschutzlotion dämmen die Infektionsgefahr ein. Einen 100% Schutz gibt es allerdings nicht! Bei rechtzeitigem Erkennen ist eine Malaria mit geeigneten Medikamenten heilbar.

Nebenkosten
Welche Nebenkosten sollte ich für eine Tansaniareise einplanen?
Die Nebenkosten während Ihrer Reise hängen stark vom Lebensstandart und den ungebuchten Reisetagen ab. Trinkgelder, Kosten für ungenannte Mahlzeiten und Getränke, Souvenirs und Unternehmungen auf eigene Faust sind zu erwarten.
Im Grunde lässt sich sagen, dass touristische Attraktivitäten und Hotels meistens in USD zu bezahlen sind. Bezogen auf die ortsüblichen Preise, sind diese sehr teuer. Die zusätzlichen Kosten für Abendessen, Getränke und Souvenirs sind sehr günstig. Das Preisgefälle nimmt vom Norden des Landes zum Süden stark zu. Besonders auf Sansibar muss man teilweise mit dem dreifachen Preis rechnen. Die Ostküste ist günstiger als die Nordküste.

Moshi:
Abendessen 4-8€, Bier 1,5€, Flasche Wein 10€, T-shirt 5-8€, Postkarte 0,50€, 40cm große Schnitzerei 30€

Sansibar:
Vorspeise 3,5€, Hauptspeise 4,5 – 10€, Hummer 15€, Mineralwasser 0,9€, Bier 1,9€, 1 Glas Wein 2,7€, Flasche Wein 13€, Cocktails 5,5€, romantisches Abendessen am Strand für 70€)

Regenzeit
Wie gestaltet sich die Regenzeit und wann findet diese statt?
In Tansania gibt es zwei Regenzeiten. Die kleine Regenzeit im November, die zum Bedauern der Bauern, auch schon mal ausfallen kann und die große Regenzeit im April bis Mai. Meist konzentriert sich der Regen auf wenige Stunden am Tag oder während der Nacht. Es bilden sich aufgrund der enormen Wassermenge und ausgetrockenten Böden, rasch Überschwemmungen und unpassierbare Strassen. Deswegen sollten Sie von einer Reise im April und Mai absehen.

Reisezeit
Wann ist die beste Reisezeit?
Eine beste Reisezeit gibt es nicht. Die Entscheidung nach dem Reisemonat sollten Sie unter Berücksichtigung der Reiseschwerpunkte wählen. Näheres steht auch unter FAQ Berg und FAQ Safari.

Monat Wetter, Niederschläge, Temperatur Besucherzahlen
Januar sonnig, trocken, heiß sehr, sehr hoch
Februar sonnig, trocken, heiß sehr, sehr hoch
März leicht bewölkt, teilweise feucht, warm mittelmäßig
April stark bewölkt, feucht, kühl keine / niedrig
Mai stark bewölkt, feucht, kühl keine / niedrig
Juni stark bewölkt, teilweise feucht ,kühl mittelmäßig
Juli bewölkt, teilweise feucht, kühl hoch
August leicht bewölkt, trocken, warm hoch
September leicht bewölkt, trocken, warm sehr hoch
Oktober sonnig, trocken, heiß sehr hoch
November leicht bewölkt, feucht, warm bis heiß mittelmäßig
Dezember leicht bewölkt, teilweise feucht, heiß hoch

Stornierung
Erfolgt der Rücktritt bis zum 29.Tag vor dem Reiseantrittstag, beträgt die Rücktrittsgebühr 100,00 EURO pro Person. Bei späterem Rücktritt wird die Anzahlung in Höhe von 200,00 EURO pro Person einbehalten. Anzahlungen für Hüttenbuchungen bei der Marangu Route sowie Buchungen für Safari- und / oder Strandlodges werden nicht erstattet. Sollten Sie Lodges und Hotels gebucht haben, empfehlen wir Ihnen den Anzahlungsbetrag bei einer Reiserücktrittsversicherung versichern lassen.

Stromversorgung
Die Spannung beträgt 230V/Wechselstrom. Im ganzen Land finden Sie die typische, 3-polige Steckdose wie in England. Adapter sind sowohl in Tansania als auch in Europa erhältlich.
Durch Überlastung des Stromnetzes und / oder der Wasserknappheit kommt es häufig zu mehrstündigen Stromausfällen. Sie müssen damit Rechnen, dass die warme Dusche mal ausfällt, Sie den Akku nicht aufladen können oder das Bier nicht frisch gekühlt ist. Die Mitnahme einer guten Taschenlampe oder einer Stirnlampe ist ratsam.

Telefonieren
Das Telefonieren via Festnetz ist in den Hotels und Lodges meist sehr kostspielig. Flexibler und kostengünstiger sind Sie mit einer tansanischen Prepaid Telefonnummer. Die bekanntesten Anbieter sind Zain und Vodacom. Gegen einen Betrag von ca. 1Euro erhalten Sie in Mobilfunkgeschäften eine neue Telefonnummer. Mittlerweile ist das Handynetz so gut ausgebaut, das Sie in der Serengeti Empfang haben, häufig sogar am Gipfel des Kilimanjaro.

Versicherung
Für eine Reise nach Tansania, ist eine Auslandsreiseversicherung unverzichtbar! Bitte prüfen Sie vor Abschluss, dass im Notfall keine Summenbeschränkung besteht und der Rücktransport ins Heimatland eingeschlossen ist. Die Kosten für einen Arztbesuche und / oder Medikamente müssen in bar bezahlt werden. Lassen Sie sich eine vollständig ausgefüllte Quittung aushändigen, damit es später bei der Rückerstattung keine Probleme gibt.

Des Weiteren ist zu überlegen, ob eine Reiserücktritt- und / oder Gepäckversicherung für Sie wichtig sind.

Da es in Tansania kein öffentliches Unfallrettungssystem gibt und viel Zeit vergeht, bis fachkundige ärztliche Hilfe eintrifft, empfehlen wir zusätzlich den Abschluss einer privaten Versicherung für Notfalltransporte. Es gibt zwei Anbieter: Flying Doktors of East Africa (AMREF) und Knight Support. Den besseren Ruf genießt AMREF. Sie verfügen über kleine Flugzeuge mit Notfallambulanz und Notärzten, die jede Landepiste Ostafrikas anfliegen können. Sie werden auf direktem Weg in eine Krankenhaus Ihrer Wahl gebracht. Am besten ist das Krankenhaus in Nairobi. Eine 14tägige Mitgliedschaft ist bereits ab 15 EUR zu haben und kann Ihr Leben retten. 25 EUR kostet die Mitgliedschaft für 2 Monate. Bei Interesse erfahren Sie mehr unter dem Link.

Visum
Was müssen wir an Papieren (Impfausweis etc.) dabei haben?
Bei Einreise aus Deutschland ist kein Impfausweis zwingend notwendig. Allerdings ist es ratsam diesen für Notfälle mitzuführen. Außer dem Reisepass mit Visum sind keine weiteren Papiere notwendig. Jugendliche unter 16 Jahren benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild. Bitte achten Sie darauf, dass der Reisepass am Tag der Einreise noch 6 Monate gültig ist.

Wo bekomme ich das Visum? Was kostet das?
Bei der Einreise nach Tansania bekommen Sie an den Grenzübergängen und an den Flughäfen ein Visum ausgestellt. Das Touristenvisum kostet 50USD bar (keine Reiseschecks oder Kreditkarten) und wird in der Regel ohne lange Wartezeiten und bürokratische Hürden für einen Aufenthalt von 3 Monaten gewährt.

Für die Durchreise Kenias können Sie ein Transitvisum (Aufenthalt max. 24h)
für 30USD erwerben. Im Voraus ist die Beantragung des Visum bei der tansanischen Botschaft in Berlin gegen eine Gebühr von 50EUR möglich. Sollten Sie ein zweites Mal nach Kenia einreisen müssen, fragen Sie bitte nach dem “Visitors Pass”.

Zeitverschiebung
Auf welche Zeitverschiebung muss ich mich einstellen?
Tansania ist zu Deutschland zwei Stunden voraus, während der Sommerzeit nur eine Stunde. Die Sonne geht fast das ganze Jahr morgens gegen 6:00 Uhr auf. Der Sonnenuntergang findet zwischen 18:00 und 19:00 Uhr statt.

FAQ Kilimanjaro

Hier haben wir Ihnen Antworten auf häufige Fragen zu Kilimanjar-Reisen und zu unserem Trekkingangebot zusammengestellt denn wir möchten Sie umfassend und möglichst direkt informieren. Da diese Punkte häufig gleich zu Anfange erfragt werden haben wir die hier gesammelt.

FAQ Kilimanjaro-Reisen

Abstieg
Was passiert bei einem frühzeitigen Abstieg vom Kilimanjaro oder Meru?
Sollte der Abstieg in der Gipfelnacht erfolgen, werden Sie bis zum letzten Camp begleitet und warten dort auf Ihre Freunde, sofern es die Gesundheit zulässt. Sollte der Abstieg früher notwendig werden, bringen wir Sie auf dem kürzesten Weg zum Parkausgang und nach Moshi. Vom Parkausgang fahren Sie mit einem Geländewagen des Nationalparks zur Ihrer Unterkunft.
Meistens hilft schon der Abstieg auf eine geringere Höhe, um das Wohlbefinden zu verbessern. Wenn nötig bringen wir Sie zum Krankenhaus.
Bei frühzeitigem Abbruch der Tour, entstehen zusätzliche Kosten für die Übernachtungen. Eine Rückerstattung des Reisepreises ist nicht möglich, auch wenn Sie bereits am ersten Tag die Besteigung abbrechen.

Ausrüstung
Welche Ausrüstung braucht man am Kilimanjaro?
Bitte fragen Sie uns per Mail. Gerne senden wir Ihnen einen aktuelle Ausrüsungsliste zu.
Wir empfehlen Wanderschuhe und Trekkingjacke während des Fluges anzuziehen, da bei verspäteter Ankunft des Gepäckes diese beiden Ausrüstungsgegenstände am schwierigsten zu ersetzten sind. Für die Touren geeignete, neuwertige Schlafsäcke und Isomatten leihen wir in begrenzter Anzahl aus. Bitte teilen Sie uns rechtzeitig mit, was Sie benötigen.

Einige unserer Gäste bringen sich zusätzlich harte Wurst, Früchtetee oder Müsli mit. Unsere mitgeführte Verpflegung ist in jedem Fall ausreichend, aber solche “Leckereien” sind vor Ort nicht regelmäßig zu bekommen. Für die Gipfeletappe empfehlen wir magenverträgliche Snacks und Energieriegel mit zubringen.

Barranco Wall (Breakfast Wall)
Wie muss man sich die Breakfast Wall vorstellen?
Auf der Machame- und Lemosho Route führt der Weg über die Barranco Wall. Der Aufstieg dauert zwischen 50 Minuten und 1,5 Stunden. In den meisten Reiseführern ist die Barranco Wall etwas überzogen beschrieben. Wir sind der Meinung, dass der Aufstieg für einen Bergsteiger, der regelmäßig auf unbefestigten Wegen in den Alpen unterwegs ist, keine Hürde darstellt.

Man sollte trittsicher sein und ein Grundmaß an Schwindelfreiheit mitbringen. An einigen Abschnitten ist die Zuhilfenahme der Hände notwendig.

Begleitteam
Ist mein Gipfelaufstieg in jedem Fall möglich?
Wie viele Personen begleiten uns?
Jeder Bergsteiger wird von 2 bis 3 Trägern begeleitet und je nach Gruppengröße von einem / mehreren Bergführer und Assistenten. Der Aufstieg ist auch dann möglich, wenn eine oder mehrere Personen aus gesundheitlichen Gründen absteigen müssen.

Gepäck
Wie viel Gepäck darf ich mitnehmen?
Wo verstaue ich mein Safari- / Sansibargepäck?
Unsere Porter (Träger) tragen Ihr Gepäck in den Seesäcken / Rucksäcken, die Sie selbst mitbringen, die gesamte Verpflegung und die Zeltausrüstung. Pro Porter sind max. 15kg Gesamtgewicht möglich. Ihr persönliches Gepäck sollte 15kg nicht überschreiten. Nicht benötigtes Gepäck können Sie in unserem Gepäckraum abstellen. Sie tragen Ihren Tagesrucksack mit Trinkwasser, Lunchbox, Fotoausrüstung und Regenschutz etc.

Tipp 1: Tragen Sie während des Fluges Ihre Bergschuhe und die Trekkingjacke, da es hin und wieder zu verspäteten Ankunft eines Gepäckstückes kommt.

Tipp 2: Ihr Gepäck sollte für die Bergtouren wasserdicht verpackt sein. Entweder Sie verwenden eine wasserdichte Tasche (z.B. Ortlieb) oder sie verpacken Ihre gesamte Ausrüstung in verschiedene Plastikbeutel.

Reisezeit für Kili und Meru 
Sie können den Kilimanjaro ganzjährig besteigen. Allerdings raten wir in der großen Regenzeit von April bis Mai von einer Besteigung ab. Die besten Sichtverhältnisse haben Sie im Januar, Februar, September und Oktober. Besonders im Januar und Februar sind die Routen sehr frequentiert. Nicht nur die unzähligen Zelte in den Camps machen die Auswahl für ein ruhiges Plätzchen schwer, auch die Massen an Trägern (3 bis 4 Träger pro Bergsteiger) stören das Aufstiegstempo.

Im afrikanischen Winter (Juni bis September), mit Temperaturen zwischen 15°C und 25°C und kaum Niederschlägen herrschen ebenfalls sehr gute Aufstiegsbedingungen, nur ist es etwas kühler.
Sofern Sie Wert auf ruhige Pfade und leere Camps legen, sollten Sie sich für die Randreisezeiten im Juni, Anfang Dezember und im März entscheiden.

Routenwahl
Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Routen?

Route positiv negativ
Machame landschaftlich sehr schön
Auf- und Abstieg unterschiedlich (Machame / Mweka Route)
gute Akklimatisation
Aussicht auf Meru und Mawenzi preisgünstig
in der Monaten Jan, Feb, Jul, Aug, Sep sehr frequentiert, Kletterpassage Barranco Wall
Marangu gut ausgebaute Wege
Übernachtung in Hütten
gute Sicht auf Kibo u. Mawenzi
Verkauf von Getränken i.d. Hütten
bei 6 Tagen Aufstieg gute Akklimatisation
Auf- und Abstieg identisch
in der Trockenzeit staubig
Hauptreisezeit sehr frequentiert
5 Tage Aufstieg schlechte Akklimatisation
Lemosho landschaftlich reizvollste Route
sehr abwechslungsreich
bis zum Barranco Camp wenig frequentiert
sehr gute Akklimatisierung
Auf- und Abstieg unterschiedlich (Lemosho-/ Mweka Route)
sehr lang
teuere Route
langer Anfahrtsweg Kletterpassage Barranco Wall
Rongai landschaftlich sehr reizvoll
gut ausgebaute Wege
Auf- und Abstieg unterschiedlich (Rongai- / Marangu Route)
teuere Route
langer Anfahrtsweg
keine gute Akklimatisation
in der Trockenzeit sehr staubig
Umbwe kaum besuchte Route landschaftlich sehr schön und unangetastet keine gute Akklimatisation
bei Regen schwieriger Aufstieg für professionelle Bergsteiger

Temperaturen
Mit welchen Temperaturen haben wir am Kilimanjaro zu rechnen?
Die Temperaturen auf der ersten Etappe kann man als “frühlingshaft” bezeichnen. Nachts fallen die Temperaturen unter häufig 0 Grad. Am Gipfel sind Temperaturen um -15 Grad keine Seltenheit. Aufgrund von Wind und Eisregen ist die gefühlte Temperatur teilweise niedriger.
Am Morgen ist es meist unbewölkt. Die direkte Sonne kann zu unangenehmen Sonnenbränden im Gesicht und führen, bitte den Schutz nicht vergessen. Gegen Mittag ziehen häufig Wolken auf, so dass das es windig und kalt wird. Halten Sie dafür eine Jacke od. Fleece im Tagesrücksack bereit.

Tag Kleidung während der Etappe Tag Nacht
1. Tag T-shirt, kurze/ lange Hose, Pulli 30°C 10°C
2. Tag T-shirt, Pulli, dünne Trekkingjacke, lange Hose 15°C 5°C
3. Tag T-shirt, Skirolli, Trekkingjacke, Mütze, leichte Handschuhe, lange Hose 15°C 0°C
4. Tag T-shirt, Skirolli, Trekkingjacke, Mütze, leichte Handschuhe, gefütterte Hose 10°C -10°C
5. Tag Skiunterwäsche, T-shirt, Skirolli, Trekkingjacke, Mütze, leichte Handschuhe, gefütterte Hose 10°C -10°C
Uhuru Peak Skiunterwäsche, T-shirt, Skirolli, gefütterte Trekkingjacke, warme Mütze, Schal, warme Handschuhe, Skihose in Verbindung mit Skiunterwäsche und darüber Wind- und Regenhose 10°C -20°C

Trinkgelder
In Deutschland verstehen wir Trinkgeld als eine unerwartete Zuzahlung für besondere Leistung und guten Service. Leider ist das in Tansania nicht ganz so. Führer, Träger und Köche rechnen fest mit dieser zusätzlichen Geldeinnahme.

Unter Berücksichtigung der ortsüblichen Preise und Monatseinkommen, empfehlen wir bei 25 USD pro Tag pro Bergsteiger.

Die Aufteilung des Trinkgeldes ist immer wieder ein Thema und leider gibt es häufig Missverständnisse. So wie wir die Kultur und Menschen kennen gelernt haben, halten wir es am Sinnvollsten, am Ende der Tour das Trinkgeld dem Hauptbergführer – unter Nennung des Gesamtbetrages – vor dem versammelten Team zu überreichen.

Wasser
Wie erfolgt die Trinkwasserversorgung am Kilimanjaro?
Am ersten Tourentag erhalten Sie 3 Liter abgepackten Wasser. Ab den zweiten Tourentag wird Ihnen Trinkwasser mit Hilfe eines Katadyn Wasserfilters gefiltert und abgekocht. Dennoch empfehlen wir zur Sicherheit Entkeimungstabletten (z.B.Certisil, Micropur etc.) mitzuführen. Wichtig ist, dass Sie ausreichend große Behälter / Trinkflaschen / Camelbags mitführen, da es während der Etappe keine Möglichkeit gibt die Flaschen aufzufüllen. Achten Sie auf regelmäßige Flüssigkeitszufuhr!

In der Gipfelnacht gefrieren Camelbags und Trinkflaschen häufig ein. Isolierschläuche und -behälter können dies oft nicht verhindern. Eine Variante ist, dass Sie das Camelbag / den Trinkrucksack unter der Trekkingjacke tragen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Flüssigkeit in dem Schlauch zurück zupusten. Dies ist im Hinblick auf die enorme Anstrengung nur für sehr fitte Bergsteiger eine Option.

Auf der Marangu Route und im Mweka Camp gibt es abgepackte Flaschen (Cola, Fanta, Bier) zu überteuerten Preisen zu kaufen.

Verpflegung
Wie sieht die Verpflegung am Kilimanjaro aus?
In Ihrem Begleitteam ist ein Koch. Er bereitet die Mahlzeiten in den Camps aus frischen Zutaten für Sie zu. Das Mittagessen wird in Form einer Lunchbox mit Teigtaschen, Fleischbällchen, Sandwich, Früchten, Saft und Schokolade angeboten. Zum Frühstück bekommen Sie Omelett, Toast, Marmelade, Honig, Käse, Kaffee, Tee und Kakao.

Das Abendessen beschrieb ein Gast wie folgt:
“Nachdem die Träger unsere Zelte aufgebaut hatten, wurde uns zunächst ein Snack aus Popcorn und Erdnüssen serviert. Dazu gab es Kaffee, Tee, Milch (Milchpulver) und Kakao. Wir richteten uns in unseren Zelten ein, während die Köche bereits unser Abendbrot zubereiteten. Abends gab es am Berg nach einer köstlichen Vorsuppe, meist Nudeln, Kartoffeln oder Reis und eine fleischhaltige Soße (Rind, Huhn, Fisch), dazu Gemüse, Salat und Obst.”
(Zitat: Thomas Gebuhr, Kili Besteigung mit Afromaxx im September 2004)

Vollmond
Besonders reizvoll ist die Besteigung bei Vollmond. Sie benötigen meist nicht mal eine Stirnlampe und die Gletscher leuchten im Mondschein. Falls Sie Ihre Tour zum Vollmond planen möchten, fragen Sie uns.

Vorbereitung
Wie sollte ich mich auf die Bergtour vorbereiten?
Sofern Sie nicht regelmäßig Sport treiben, sollte ein Zeitraum von mindestens 6 Monaten für Ausdauertraining eingeplanen. Gehen Sie zwei bis drei Mal in der Woche laufen, Rad fahren oder für einige Stunden wandern. Wichtig ist die Regelmäßigkeit.

Hilfreich ist, wenn Sie in der Vorbereitungsphase die Wochenenden nutzen, um mehrerer Tage hintereinander wandern zu gehen. Testen Sie Ihre Wanderausrüstung. Üben Sie bergauf und bergab steigen, eventuell mit etwas Belastung im Rucksack. Achten Sie auf Ihre Knie.

FAQ Safari-Reisen

Hier haben wir Ihnen Antworten auf häufige Fragen zu einer Tansania-Reise zusammengestellt denn wir möchten Sie umfassend und möglichst direkt informieren. Da diese Punkte häufig gleich zu Anfange erfragt werden haben wir sie hier gesammelt:

FAQ für Safari-Reisen

Ausrüstung
Welche Ausrüstung benötige ich auf einer Safari?
Bitte sehen Sie sich dazu unsere Ausrüstungsliste an: Link

Bilharziose
Was ist Bilharziose?
Bilharziose (Schistosomiasis) ist eine Infektionskrankheit, die in tropischen und subtropischen Gebieten weit verbreitet ist. Die Krankheitserreger sind Pärchenegel, dessen Wurmlarven beim Kontakt mit kontaminiertem Wasser durch die Haut eindringen. Verzichten Sie daher auf ein Bad in offenen stehenden Gewässern.

Einkaufen
Kann man während einer Safari Filmausrüstung, alkoholische Getränke und Sonstiges einkaufen?
In den Nationalparks gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten. Je nach Safariablauf, können Sie in kleinen Ortschaften Snacks und Getränke kaufen. Die Batterien weisen meist keine gute Qualität auf und sind nicht für Fotokameras geeignet. Wir empfehlen die Safariausrüstung sorgfältig zu planen und mitzuführen, damit Sie während der Safari nicht unnötig Zeit verlieren und Ihren Aufenthalt möglichst innerhalb der Nationalparks verbringen können. Wenn Sie am Geschehen in den Dörfern interessiert sind, teilen Sie dies bitte unserem Fahrer mit.

Fahrzeug
Mit welchem Fahrzeug sind wir unterwegs?
Während der Safari reisen Sie im Geländewagen Toyota Landcruiser. Es gibt Fahrzeuge mit 4 und 6 Gästesitzplätzen. Jedem Gast wird ein Fensterplatz garantiert. Um die Tiere besser Beobachten und Fotografieren zu können, wird das Dach nach oben geklappt, gleichzeitig bietet es Ihnen Sonnenschutz.

Gepäck
Während der Safari können Sie nicht benötigte Ausrüstung in unserem Gepäckraum abstellen. Bitte nehmen Sie nur die notwendige Ausrüstung in “weichen” Reisetaschen oder Trekkingrucksäcken mit. Schalenkoffer sind aufgrund des begrenzten Gepäckraums in den Fahrzeugen nicht erlaubt. Besonders bei Gruppen ab 4 Reiseteilnehmern sollten Sie auf eine Minimierung des Gepäcks achten.

Gifttiere
In den Nationalparks gibt es nicht nur schön anzusehende Giraffen und imposante Elefanten sondern auch gefährliche und teilweise tödliche Giftschlangen, Skorpione und Spinnen. Sie sollten daher grundsätzlich geschlossenes, möglichst knöchelhohes Schuhwerk tragen und sich achtsam bewegen. Schauen Sie auf den Boden bevor Sie Ihren Fuß darauf stellen. Setzten Sie sich nicht auf Baumstämme oder Steine. Diese sind durch die Sonne erhitzt und oft beliebter Aufenthaltsort der Gliederfüßer. Greifen Sie nicht unbedacht ins Gebüsch oder brechen Äste ab. Es können gut getarnte Schlangen darin ruhen. Seien Sie achtsam in der Nähe von Erdlöchern, hier können Spinnen und Hundertfüßler wohnen.

Nach Ankunft im Camp sollten Sie unbedingt Ihre Ausrüstung genau prüfen, bevor Sie diese ins Zelt legen. Um während der Nacht keine ungebetenen Gäste einzuladen, verschließen Sie das Zelt sorgfältig, und bewahren Sie Ihre Schuhe innerhalb des Zeltes auf.

Kleidung
Welche Kleidung benötige ich auf einer Safari?
Wählen Sie ihre Safarikleidung so aus, dass Sie sowohl sehr heiße Temperaturen, staubige Pisten und eine kühle Nacht am Ngorongoro Krater überstehen können. Bewährt haben sich sand-, beige-, olive-, khaki- und erdfarbene Kleidung. Achten Sie darauf, dass die Kleidungsstücke nicht zu eng am Körper liegen. Ersten staut sich die Wärme darunter und zweitens stechen die Mücken durch.

Häufig wird die Intensität der Sonne unterschätzt. Sie sollten auf jeden Fall einen Hut um Kopf und Ohren vor der Sonne zu schützen, ein Tuch für den Nackenbereich oder eine Bluse, knöchelhohe Trekkingschuhe und Sandalen mitnehmen.

Zu einer Morgenpirschfahrt werden Sie sich über eine mitgeführte Windjacke freuen. Am Abend benötigen Sie lange Kleidung, einen Fleece, Socken und Mückenschutz. Für die Nacht den Pyjama nicht vergessen. Auch wenn Sie die meiste Zeit im Geländewagen verbringen, sollten Sie geschlossene Schuhe dabei haben.

Lodges
Was versteht man unter Lodges?
Lodge ist ein englischer Begriff und bezeichnet ein Gästehaus. Hier in Tansania wird der Begriff Lodge zumeist für temporäre Unterkünfte innerhalb der Nationalparks verwendet. Die Lodges verfügen über ein eigenes WC / Dusche als festen Baubestandteil. Der Raum wird mit Hilfe ein Canvas Zeltes erzeugt. Die Einrichtung beschränkt sich auf das Notwenigste wie ein Bett, Stuhl, kleiner Tisch und Abstellmöglichkeiten. Aufgrund der speziellen Lage innerhalb der Nationalparks und der damit verbunden Erhaltungskosten (Gebühren, aufwendige Lebensmittel-, Wasser- und Stromversorgung) gestalten sich die Preise doch erheblich hoch und sind nicht mit europäischen Hotelpreise / -service zu vergleichen.

Medikamente
Welche Medikamente sollte man während einer Safari mitführen?
Neben Malariaprophylaxe, werden häufig Tabletten gegen Übelkeit, Durchfall, Bauchkrämpfe, Kopfschmerzen, allgemeine Schmerzen und Fieber benötigt. Wegen des Staubes können reinigenden Augentropfen hilfreich sein. Nicht selten bekommen Gäste aufgrund der Fahrten mit geöffnetem Fenster eine Erkältung, hierfür bitte lindernde Medikamente gegen Halsschmerzen, Schnupfen bereithalten. Lotion gegen Sonnenbrand und für die Insektenabwehr. Gegen Mückenstiche hilft Fenistilgel oder Ähnliches.

Pirschfahrt
Wie gestalten sich die Pirschfahrten?
Sie fahren von der Lodge / vom Camp los und stoppen sobald ein Tier in Sichtweite ist. Unser Guide / Fahrer wird Ihnen wichtige Informationen und spannende Geschichten dazu erzählen. Im Wesentlichen bestimmen Sie die Dauer an einem Beobachtungsort. Häufig lohnt sich das intensive Beobachten der Tiere, um Augenzeuge einer Paarung oder sogar einer Jagd zu werden. Unsere Fahrer kennen die beliebten Aufenthaltsorte der Tiere. Dennoch folgt eine Safari dem Zufallsprinzip, zu dem ein bisschen Glück gehört. Schrauben Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch und Sie werden sicher nicht enttäuscht! Pausen zum Picknick oder für einen Gang zum WC sollten Sie rechtzeitig mit unserem Fahrer absprechen, so dass er den Ablauf besser planen kann und Sie Strecken nicht unnötig doppelt fahren. Wichtig: Verlassen Sie nie den Geländewagen unaufgefordert. Laut Nationalparkregeln sind Pirschfahrt ab 6:00 bis 18:00 Uhr gestattet. Dies wird streng kontrolliert und auch mit einer Panne nicht entschuldigt. Unserer Fahrer haben daher Anweisung nicht zu spät im Camp einzutreffen bzw. den Nationalpark zu verlassen.

Reisezeit
Wann ist die beste Reisezeit für eine Safari?

Schlafkrankheit
Wo kommt die Schlafkrankheit vor? Was muss ich beachten?
In der Serengeti, Selous sowie im Tarangire Nationalpark kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch die Tsetse Fliege mit einem schmerzhaften Stich, auch durch dünneren Stoff hindurch, übertragen werden kann. Sie können Stiche vermeiden indem Sie ausschließlich helle, lange Kleidung tragen. Schwarz und dunkles Blau ziehen die robuste Tsetse Fliege an. Zusätzlich empfehlen wir, die Kleidung mit Moskitoschutz (Nobite) einzusprühen. Unsere Fahrer werden versuchen Gebiete mit Tsetse Fliegen zu vermeiden, manchmal ist dies aber unumgänglich. Eine Chemoprophylaxe mit Pentamidin ist möglich, können wir aber nicht empfehlen, da die Belastung für den Körper im Vergleich zum Ansteckungsrisiko sehr hoch ist.

Verpflegung
Während der Safari werden Sie voll verpflegt. Sofern Sie eine Lodgesafari buchen, wird Ihnen Frühstück und Abendessen in den Lodges angeboten. Das Mittagessen kann je nach Safariablauf in der Lodge oder in Form einer Lunchbox an einem Picknickplatz mit guter Aussicht eingenommen werden.
Bei einer Campingsafari werden Sie neben dem Fahrer / Guide durch unseren Teamkoch begleitet. Er wird Ihnen Frühstück, Mittagessen / Lunchbox und Abendessen bereiten.

Wasser
Bekommen wir Trinkwasser während der Safari?
Abgepacktes Wasser steht im Geländewagen für Sie bereit. Wir planen 3Liter pro Person und Tag. Sollten Sie mehr benötigen, lassen Sie uns dies bitte wissen.

Zelt
In welchen Zelten übernachten wir?
Während einer Campingsafari übernachten Sie in 2-Personen Zelten auf einer Isomatte mit Schlafsack. (Isomatte und Schlafsack sind nicht in unseren Leistungen eingeschlossen, können aber ausgeliehen werden).

Zeltplatz
Wie sind die Zeltplätze ausgestattet?
Sofern es möglich ist, übernachten Sie innerhalb der Nationalparks auf Campingplätzen. Diese sind nicht umzäunt oder topografisch vor den Tieren geschützt. Die Campingplätze sind häufig nicht so stark frequentiert (Ausnahme Serengeti und Ngorongoro Krater), naturnah und bieten einfache sanitäre Anlagen. Diese werden vom Nationalpark regelmäßig gereinigt und die Wassertanks zum Duschen und Waschen aufgefüllt. Es kann vorkommen, dass die Wasserleitung durch einen Elefanten unterbrochen wurde, das nächste Bohrloch ausgetrocknet ist usw., daher können wir eine Dusche im Busch nicht garantieren.

Unser Team wird nach Ankunft im Camp die Zelte aufbauen. Etwas Unterstützung wird dabei gern gesehen. Danach macht sich unser Teamkoch an die Zubereitung des Essens. Sollten Sie mehrere Nächte an einem Campingplatz übernachten, wird unser Teamkoch auf Ihre Ausrüstung achten und das Essen vorbereiten, solange Sie auf Pirschfahrt sind.

Nicht selten werden Sie in der Nacht das Kreischen der Paviane, grasende Zebras oder brüllende Löwen hören. Genießen Sie den Klang der Natur, auch wenn ein starkes Herzpochen Sie begleitet. In jedem Fall sollten Sie Ruhe bewahren, das Zelt nur im Notfall verlassen und den Anweisungen unseres Guides Folge leisten.. Wichtig: Bewahren Sie keine Lebensmittel im Zelt auf!

Hier Tesxt einseten

Leistungen:

• sämtliche Transfers gemäß Tourenverlauf
• sämtliche Nationalpark- und Campinggebühren
• Gebühren für Träger, Koch, Ranger und Bergführer
• professioneller, englischsprachiger Bergführer
• je nach Gruppengröße Assistentenführer
• Koch und Trägerteam
• Koch- und Zeltausrüstung, Filter zur Wasseraufbereitung
• Bergrettung (Landweg)
• Verband-Set und Notfallsauerstoff
• deutschsprachige Tourenbesprechung und Betreuung vor Ort

Platz für Text

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