Safari - Welche Tiere kann man beobachten?

Welche Tiere kann man auf Safaris beobachten?

Viele Gäste, die zum ersten Mal eine Safari in Afrika unternehmen möchten, fragen uns: Welche Tiere kann man auf einer Safari in Afrika beobachten? Diese Frage möchten wir heute in unserem Reiseblog beantworten.

Welche Tiere kann man auf Safaris sehen?

Eine Vielzahl verschiedenster Tiere beheimatet die Flora und Fauna Afrikas. Einige von ihnen leben sehr versteckt und sind winzig klein, andere hingegen können auf einer Afrika-Safari in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Ein Erlebnis, welches jeden Zoobesuch übertrifft und absolut unvergesslich ist. Besonders die afrikanischen Nationalparks und Reservate beherbergen zahlreiche Tiere, die auf einer Safari zu finden sind. Da sich die Tiere dort nicht bedroht fühlen von den Touristen, flüchten sie nicht. Einige von ihnen sind schwierig zu entdecken, liegen sie doch tagsüber häufig im Halbschatten. Mit einem erfahrenen Guide dürfte es allerdings kein Problem sein, die sogenannten “Big Five” live zu erleben.

Die “Big Five” beobachten

Auf Safaris in Tansania und Uganda haben Touristen die Möglichkeit, die sogenannten “Big Five” zu sehen. Der Begriff stammt noch aus Zeiten der Großwildjagd und bezog sich nicht auf Körpergröße und Gewicht der Tiere, sondern viel eher darauf, wie schwierig es war, die Tiere zu erlegen. Zu den Big Five zählen Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden und Wasserbüffel. Besonders in der Savanne von Tansania können Touristen mit hoher Wahrscheinlichkeit die berühmtem Tiere zu sehen bekommen. Eine gewisse Ausdauer und Geduld ist zwar erforderlich, wird allerdings meistens belohnt. Durch die Vielfalt der Landschaft können beispielsweise im Serengeti Nationalpark nicht nur die Big Five, sondern auch Gnus und Gazellen den Weg kreuzen.

Das Ngorongoro-Schutzgebiet, ein Einbruchkrater am Rande der Serengeti, hat die höchste Raubtierdichte in ganz Afrika. Neben Löwen, Leoparden und Hyänen leben dort auch Tiere wie Elefanten, Zebras, Gazellen, Antilopen, Büffel, Flamingos und sogar Flusspferde. Da das Tiervorkommen dort sehr groß ist, wird das Gebiet rund um den Ngorongoro-Krater als der “Garten Eden” von Afrika oder als “Arche Noah” bezeichnet.

Gorillatracking in Uganda

Wer eine Safari der ganz besonderen Art erleben will, kann in Uganda und Ruanda auf Gorillatracking gehen. In den Regenwäldern leben Berggorillas, die eine Unterart in der Gorilla-Familie darstellen und vom Aussterben bedroht sind. Weltweit gibt es nur zirka 1000 Berggorillas, mehr als die Hälfte von ihnen lebt in Uganda und Ruanda. Die Besonderheit bei dieser Safari ist, dass Berggorillas bodenbewohnend und tagaktiv sind. Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Tour auf eine Familie zu treffen ist demnach relativ hoch.

Zu finden sind die Berggorillas im Bwindi Impenetrable Nationalpark und rund um die Virunga-Vulkane im Grenzgebiet der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und Ugana. Der Weg dorthin ist oft beschwerlich und es kann unter Umständen lange dauern, bis Touristen auf eine Gorillafamilie treffen. Allerdings lohnt es sich, um diese beachtlichen Tiere in freier Wildbahn hautnah erleben zu dürfen. Berggorillas werden nicht in Zoos gehalten, daher handelt es sich beim Gorillatracking um eine einmalige Gelegenheit. Neben Bergorillas gibt es in den Wäldern Schimpansen oder die seltenen Goldmeerkatzen, eine Primatenart, die stark bedroht ist. An den großen Wasserflächen rund um den Regenwald sind außerdem Flusspferde zuhause.

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