Mount Meru Besteigung

  Reisecode Q100087

Inmitten des Arusha Nationalparks befindet sich die zweithöchste vulkanische Erhebung Tansanias. Der Mount Meru zählt zu den schönsten Vulkanen in Afrika, obwohl er oft zu Unrecht im Schatten seines großen Bruders dem Kilimanjaro steht. Der drei- bis viertägige Aufstieg führt durch Regionen mit vielen Giraffen, Zebras, Büffel und Affen. Graslandschaften, dichter Regenwald mit moosbedeckten Bäumen, wilde Blumenwiesen und felsige Lavaabschnitte müssen überwunden werden. Entlang des Kraterrandes bieten sich Blicke in den gigantischen Krater. Seine 1500 Meter tief abfallenden Kalderawände, sorgen weltweit für Bekanntheit. Gerne wird der Mount Meru zur Einstimmung und besseren Akklimatisation vor dem Kilimanjaro bestiegen. Seine ruhigen Pfade sind unter Bergsteigern und Wanderern noch kaum bekannt.

Die Höhepunkte der Tour

• 2. höchster Berg in Tansania
• einer der schönsten Vulkane Ostafrikas
• geführte Trekkingtour mit Hüttenübernachtung
• zauberhafte tropische Wälder mit moosbewachsenen Bäumen
• privater Koch und Trägerteam

REISEVERLAUF UND HÖHEPUNKTE

Mount Meru Besteigung

Tag 1 Anreisetag Tansania

Nach dem Sie am Flughafen Kilimanjaro landen, werden Sie durch unseren Fahrer abgeholt und ins Hotel gefahren.

Tag 2 Mount Meru – Momella Gate 1500 m – Miriakamba Hütte 2514 m

Nach dem Frühstück fahren Sie mit ihrem Team in den Arusha-Nationalpark. Bereits kurz nach Parkeintritt können Sie Giraffen zwischen den Akazienbäumen beobachten und Dikdiks in raues Gebüsch stieben sehen. Das Momella Gate ist Ausgangspunkt für die Mount Meru Besteigung. Nachdem das Gepäck verstaut ist, beginnt der Aufstieg. Ein Parkranger wird Sie und Ihr Team durch offenes Grasland, vorbei an weidenden Büffelherden begleiten. Ziel, der vier bis fünf stündigen Etappe, ist die Miriakamba Hütte hinter dem von Wiesenmatten und niedrigem Buschwerk geprägten Bergwald.

Tag 3 Mount Meru – Miriakamba Hütte 2514 m – Saddle Hütte 3560 m

Die heutige Etappe ist zwar kurz, aber der steile und kräftezehrende Aufstieg hat es in sich. Nicht weit von der Miriakamba Hütte, beginnen die unzähligen leicht befestigten Stufen. Der Weg ist von Büffelspuren gesäumt und der dicht bemooste Regenwald wirkt märchenhaft durch seine tief hängenden Flechten. Zum Teil horizontal wachsende Bäume schieben sich über den Trekkingweg hinweg und bilden zusammen mit dem aufsteigenden Nebel eine bizarr wirkende Atmosphäre. Gegen Mittag lichtet sich der Blick, die Vegetation wird spärlicher und die Luft trockener.

Tag 4 Gipfeltag! Saddle Hütte 3560 m – Gipfel Socialist Point 4566 m – Miriakamba Hütte 2514 m.

Heute Nacht heißt es früh aufstehen, um kurz nach Mitternacht zur Gipfeletappe zu starten. Der nun folgende Abschnitt führt 300 m steil zum Rhino Point hinauf. Danach sorgt ein kurzer Abschnitt bergab für Erholung, er führt zum schmalen Bergkamm, der durch eine 45-Grad-Felswand unterbrochen ist. Die vegetationslose Landschaft ist von Asche bedeckt, der Wind bläst scharf. Der nun stetig steil bergauf führende Weg wird durch scharfkantige Felssteine gesäumt und durch Asche bedeckt. Das Ziel scheint unendlich und durch die stark zerklüftete Kraterwand in der Morgensonne nicht einsehbar. Bei Sonnenaufgang erwartet Sie auf dem Gipfel ein eindrucksvoller Rundblick auf die faszinierende, grüne Vulkanlandschaft. In der Ferne schimmern Savannenflächen und der Anblick des riesigen Kilimanjaro Bergmassivs lässt den Atem stocken.

Tag 5 Mount Meru – Miriakamba Hütte 2514 m – Momella Gate 1500 m

Der vierte Tag führt gemütlich den Forstweg bergab. Die ersten Meter führen bergauf und queren den saisonal herabfließenden Bachlauf des Ash Cone. Nach ca. einer Stunde verlassen Sie den schwarzen Ascheboden, und befinden sich wieder im dichten Regenwald. Zahlreiche Bachläufe sind zu überqueren, nicht selten trifft man am Morgen auf durstige Büffelherden. Die lichte Wiese am Majo Wasserfall lädt zum Picknick ein. Einige der Baumexemplare reichen 100 Meter hoch, andere sind von Würgefeigen mit wild wachsenden Luftwurzeln umgeben. Der “Fig Tree”, auch Würgefeigenbaum genannt, erreicht einen Durchmesser von ca. 7 m. Nach Erreichen des Momella Gates fahren Sie zurück nach Moshi. Auf dem Weg durch den Nationalpark erspähen Sie zahlreiche Zebras, Giraffen und Warzenschweine.

Tag 6 Abreisetag / weiterer Baustein

Je nach Flugzeit werden Sie zum Flughafen gebracht oder der nächste Reisebaustein beginnt.

AFROMAXX MOUNT MERU

Blogartikel:

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