Ziwa Rhino Sanctuary in Uganda

Ziwa Rhino Sanctuary in Uganda

Das Ziwa Rhino Sanctuary ist ein privates, gemeinnütziges Tierschutzgebiet in Uganda, das 2005 eingerichtet wurde. Es ist einer der wenigen Orte in Ostafrika, wo man das Breitmaulnashorn beobachten kann. Dieses Rhino-Projekt dient dem Überleben und der späteren Auswilderung der Nashörner. Es wird vom Nashorn-Fonds Uganda und der Wildschutz-Behörde Uganda verantwortet. Das Schutzgebiet für die Nashörner umfasst eine Fläche von 70 Quadratkilometern und befindet sich im Distrikt Nakasongola, 176 Kilometer nördlich von Kampala auf dem Gulu-Highway in Richtung Murchison-Fälle.

Besuch des Ziwa Rhino Sanctuary – ein Muss im Uganda-Urlaub!

Das Tierschutzprojekt in Uganda ist inzwischen bei Afrika-Touristen immer beliebter geworden, denn es bietet außer dem Nashorn-Trekking noch weitere Begegnungen mit der Natur sowie Erholung an. In Begleitung von ausgebildeten Rangern wird das Schutzgebiet der Breitmaulnashörner zu Fuß betreten. Dazu braucht man geschlossenes Schuhwerk (Gummistiefel können vor Ort ausgeliehen werden), lange Hosen, Trinkwasser und Insektenschutzmittel. Die Naturführer sind zum Schutz der Safarigäste da, deshalb ist es überlebenswichtig, auf ihre Anweisungen zu hören. Sie führen durch den Busch zu den Nashörnern. Da sich die Rhinos in ihrem Gebiet frei bewegen, sind sie oft an Stellen unterwegs, zu denen man erst im eigenen Auto hinfahren muss. Jedoch können auch ein Kraftfahrzeug mit Fahrer vom Rhino Fund Uganda gemietet werden, die Kosten müssen an der Rezeption erfragt werden. Je nachdem, wo sich die Nashörner befinden, dauert die Tour zwischen 1,5 und 2,5 Stunden. Die dafür empfohlenen Zeiten sind von 8 bis 10 oder von 16 bis 18 Uhr. Oft begegnet man im Schutzgebiet noch vielen anderen Tierarten, wie beispielsweise der Uganda-Grasantilope, der Oribis-Gazelle, dem Buschbock, Wasserbüffel und zahlreichen Vogelarten.

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Das schützenswerte Nördliche Breitmaulnashorn

Die Nashorn-Safari ist eine einmalige Gelegenheit, diese urzeitlich wirkenden Tiere aus 10 bis 30 Metern Nähe zu sehen. Dieses Erlebnis wird noch kostbarer, wenn man das Schicksal der nördlichen Unterart des Breitmaulnashorns kennt. Erst im Jahr 1900 am Oberen Nil entdeckt, steht es heute am Rand der Ausrottung. Noch vor wenigen Jahrzehnten waren die Bestände des Nördlichen Breitmaulnashorns in der Kurzsteppenlandschaft der afrikanischen Staaten Sudan, Uganda, Zaire, Tschad und Zentralafrika recht groß. Aber bereits 1980 waren keine 1000 Exemplare dieser Unterart übrig und 1983 gab es keine 50 mehr! Dieser alarmierenden Bilanz treten der WWF und andere Organisationen mit finanzieller und fachlicher Hilfe entgegen, um das Nördliche Breitmaulnashorn in freier Wildbahn zu erhalten. Das Ziwa Rhino Sanctuary in Uganda ist beispielhaft dafür! Und als Safari-Teilnehmer ist es möglich, selbst einen eigenen Beitrag zu leisten!

Übrigens: Alle Informationen über das Ziwa Rhino Sanctuary finden Sie auf http://www.ziwarhino.com/.

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